Persönlich

Von Regen und Haaren im Frühling

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© *Solar ikon*

Heute hat es geregnet. In Strömen. Die Straße hinter meinem Haus glich einem Bach und meine Haare wurden sofort lockig. Ergo, scheiße. Wer von Natur aus glatte Haare hat oder seine Haare stets so lässt, wie sie sind, kann nicht nachvollziehen, was ein klein wenig Luftfeuchtigkeit mit einem Büschel Haare machen kann.

Nicht, dass ich eitel wäre, aber wenn ich meine Haare schon ständig mit einem Glätteisen maltretiere, sollte man doch wenigstens davon ausgehen, dass sie auch eine Weile so bleiben. Doch die Illusion ist perfekt, die meisten Leute, die ich treffe, denken, ich hätte glatte Haare. Es sei denn, sie treffen mich im Regen. Dann können sie mich außerdem fluchen hören, was nochmal einen größeren Teil meines Wesens offenbart. Ich fluche viel, und, wie gesagt, wären da nicht meine Haare…

Im übrigen boykottiere ich Wetter. Es ist simpel. Warum soll ich mir von etwas Trivialem wie dem Wetter vorschreiben lassen, ob ich nun eine dicke Jacke tragen muss, gar keine Jacke, wo ich doch gerade eine schön neue habe, oder einen Regenschirm mit mir rumschleppen soll oder nicht? (Auch wenn ich bei meinem Wetter-Boykott oft den Kürzeren ziehe, das ist es mir wert.)

Kurzum: Meine Haare sind Fake, Regen ist doof, Haare und Regen sind eine unglückliche Kombination, von daher sind Schirme vielleicht doch keine so schlechte Erfindung.

15 Kommentare zu “Von Regen und Haaren im Frühling”

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