Letzte Nacht hatte ich einen Traum
Letzte Nacht hatte ich einen Traum. Ich war in einem fernen Land. Offiziell China, Japan oder Indien. Es wirkte eher wie eine Mischung aus allem. Ich wollte das Land erkunden und meine Familie machte leckeres Essen fernab von Spaghetti Bolognese. Wir saßen auf einer Wiese und ich war glücklich.
In einem Zimmer fand ich ein Notizbuch von früher. Scheinbar hatte ich auf mehreren hundert Seiten Dinge gesammelt, die wirkten, wie ein Comic. Ein buntes Buch voller Erinnerungen.
“Du hattest so tolle Ideen damals, du hättest schon früher eine coole Person sein können.” meinte meine Cousine zu mir und blätterte durch die glänzenden Seiten. “Weißt du,” sagte ich zu ihr, “egal was ich damals für Ideen hatte, für mich waren das immer Pläne für später. Dinge, die ich mal machen würde, wenn ich groß bin.”
Ich wollte mich gerade an den gedeckten Tisch setzen, da wachte ich auf. Es war weg und ich vergrub mein Gesicht in den Kissen und wollte schreien. Ein Traum. Da war ich wieder in meinem Alltag, der ja eigentlich ganz okay war. Aber irgendwie war da dieses Gefühl in mir drin. So viele Gedanken, so viele Menschen. Letzte Nacht, vorletzte Nacht, …
Positiv denken: was fehlt mir noch, damit es mir so geht? Was fehlt mir dafür? Was muss ich verändern? Und wie immer, wenn ich nicht mehr weiter weiß, war da der Entschluss. Weglaufen. Wegfahren. Veränderung. Ich muss weg.
Allen Ernstes habe ich noch halb schlaftrunken diverse Websites nach last minute Flügen abgesucht. Abflug Köln-Bonn. Ziel egal. So schnell wie möglich und so billig wie möglich, immerhin steht mein Umzug an und eins ist klar: billig wird es nicht. Und dafür werde ich mir auch diesen Monat wieder den Arsch abarbeiten.
Aber ich kann nicht weg. Nicht mal für ein paar Tage. Deshalb werde ich aufräumen, gesund essen und mein neues Ich planen. Ich lese ermutigende, bebilderte Blogs, die in mir den Tatendrang und den Enthusiasmus aufkommen lassen und schaue mir Wohnungen an. Alles wird gut, also ich bin da optimistisch. Oder?




“Du hattest so tolle Ideen damals, du hättest schon früher eine coole Person sein können. [...]”
Ich wünschte, die Dialoge in meinen Träumen wären ähnlich literarisch wertvoll.
Ansonsten denke ich, dass alles gut werden wird.
Ines goes Happy. Viel Erfolg, verlauf dich nicht XD
Oh Ines, du hast was gefunden? Wo ziehst du denn jetzt genau hin?
Ich fliege in 3 Tagen und möchte grade garnicht weg…:(Tauschen, einfach mal das komplette Leben?;)
@ Claudia: Ja, ich weiß auch nicht, wo die herkommen, aber diese Dialoge haben mich auch erstaunt.
Und es muss gut werden. Ich hoffs so sehr.
@ Chrissy: Äh… danke ;)
@ Anna: Nein, leider noch nicht, aber ich habe diese Woche wieder 3 Besichtigungen und bin eigentlich recht zuversichtlich. Wird wohl auf jeden Fall die Kölner Südstadt werden, entweder nähe Südbahnhof oder Richtung Chlodwigplatz.
Und ich glaub nicht, dass du mein momentanes Leben haben wollen würdest ;) So wie dir gehts bestimmt vielen Leuten, die für längere Zeit ins Ausland gehen! Ist ja auch irgendwie ein gutes Zeichen. Und ich bin mir sicher, du wirst viel Spaß haben. Ich hoffe, dass du eine super Zeit haben wirst und werd fleißig deinen Blog lesen! 3 Tage… haben wir uns dann letzten Montag zum letzten mal gesehen? Oh Gott, das war mir gar nicht so bewusst! :O
Mir geht es momentan nicht anders als wie dir.
Ich bin auch auf der Suche nach Veränderungen. Ich würde gerne Umziehen/ausziehen. Doch die Finanziellen Mittel dafür sind leider nicht tragbar momentan :(
Du schaffst das schon :)
Ja ich bin schon in argentinien angekommen…
Viele Gruesse
Maybe it is time for a change?