Persönlich

Kurz vor achtzehn

Anhalten. Die Zeit. Schnell. In 3 1/2 Monaten werde ich 18 und es macht mir Angst. Nicht, dass ich nicht bereit fürs gesetzlich Erwachsensein wäre, ganz im Gegenteil, aber momentan scheint mir das Achtzehnwerden wahnsinnig unnötig.

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© The Cobrasnake

In Clubs kommt man auch so, wenn man weiß, wie. Führerschein? Brauch ich eh noch nicht. Legal harten Alkohol? Scheiß drauf. Ernst genommen werde ich ebenfalls und wenn nicht, wird daran auch eine 8 hinter der 1 nichts ändern.

Der 14. Dezember ist Stichtag, nie mehr werde ich dann lästige Vertreter, die einem auf der Kölner Fußgängerzone Mitgliedschaften andrehen wollen, mit einem “Sorry, ich bin noch unter 18!” kurz und schmerzlos abwimmeln können, ohne lügen zu müssen.

Und auch wenn heute scheinbar noch 30-jährige jugendlich-frisch durchs Leben hüpfen, ist man als gesetzlich Volljähriger doch irgendwie weniger jung als vorher (logisch). Jung ist man nur einmal im Leben und als ob das nicht schon genug wäre, habe ich das konstante Gefühl, ich hätte eine Menge verpasst. Was muss man mal gemacht haben als minderjähriger Mitbürger?

3 1/2 Monate bleiben mir noch, also lasst mal hören!

29 Kommentare zu “Kurz vor achtzehn”

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