Persönlich

Hey Scenesters!

Gestern war großer Abschied. Franzi geht nach Bradford, Vanessa nach London und auch ich bin bald weg und es gab Kuchen und Martini Bianco während die Vorband vergeblich versuchte, ihren Van neben uns einzuparken.

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Die Cribs waren gut, höchstens ein wenig in die Jahre gekommen. Von dem bei den NME-Awards über-Tische-fliegenden Ryan Jarman war nicht mehr viel übrig geblieben, die Songs rockten nur mäßig und “Hey Scenesters!” war viel zu schnell vorbei.


© Insound

Trotzdem ein schöner Abend und ich habe viel nachgedacht. Momentan wird alles anders und genau das ist der perfekte Zeitpunkt, auch für mich etwas zu ändern. Ich werde nach Berlin ziehen, nur dort habe ich die reellsten Chancen, überhaupt einmal studieren zu können (die FU hat bei 2 Wartesemestern einen NC von 1,7 auf Publizistik, das lässt hoffen). Ich komme hier raus, kann etwas Neues anfangen. Wer will das nicht? Ich glaube, das ist meine endgültige Entscheidung, zumindest so entgültig, wie man sie bei meinem stimmungsschwankenden Wesen nennen kann.

Auf meinem Nachhauseweg begegnete mir auf der dunklen, menschenleeren Kleinstadtstraße am Marktkauf ein Igel. Ich wollte ihn streicheln, doch dann fiel mir ein, dass Igel ja bekanntlich pieksen und dass hinter jedem Busch ein potentieller Vergewaltiger sitzen könnte. Also ging ich nach Hause, mit “hey darlin’, hey hey darlin’!” im Ohr und irgendwie glücklich. Hey Scenesters, hey Berlin, hey Zukunft!

9 Kommentare zu “Hey Scenesters!”

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