Persönlich

Rock’n'Roll im August

rocknrollaugust.jpg
© LUSH, BackKönig, konqui, FailBlog, yasu2909

ROCK’N'ROLL: Hörbücher - ich habe schon “Trainspotting” durch und als nächstes höre ich “High Fidelity”; neue Produkte von LUSH zum Testen zugeschickt bekommen - das “Rub Rub Rub”-Duschgel ist super!; BEAT!BEAT!BEAT! - die Jungs werden groß; 10% Studentenrabatt bei meiner neuen Lieblings-SB-Bäckerei Back-König; Klausurergebnisse bekommen und sich darüber freuen - Wie habe ich bloß die 2,0 geschafft?; mein Muxtape Day; special surprise guests auf Festivals; zufällig alte Schulfreunde wiedertreffen; der FAIL-Blog; meine neuen Schuhe - endlich mal wieder Boots; Nerdgespräche; das Gewölbe im Kölner Westbahnhof als Location.

EHER NICHT SO: aufkommende Langeweile aufgrund der Semesterferien; Crystal Castles live; der Vorverkaufsstart für das London Calling Festival und die damit verbundene Hetze; wie schnell die Zeit vergeht - es ist ja schon wieder August!; Platzregen auf Festivals; Electrofreaks auf Speed; Geldsorgen; Sommerlöcher.

Und bei euch so?

Musik

Muxtape Day #3

Nach dem Muxtape Day #1 und #2 hier die dritte Ausgabe, wie immer mit momentanen Lieblingssongs oder einfache einer spontanen Auswahl an Musik. Schickt mir auch weiterhin eure Muxtapes, ich will Musik!

MUXTAPE ist die neue Generation des Mixtapings, hier kann man Listen von Songs zusammenstellen, sie mit anderen Leuten teilen und immer wieder neue Lieder und Kombinationen entdecken.

muxtapeday03.jpg

“Come over to mine and we’ll drink some beer, get on a bus and get the fuck out of here.”
klammerauf.muxtape.com RSS

  1. The Heavy - Girl
  2. Lykke Li - Breaking It Up
  3. Foals - Cassius (live)
  4. Joe Lean And The Jing Jang Jong - Lonely Buoy
  5. Glasvegas - Daddy’s Gone
  6. Midnight Juggernauts - Into The Galaxy
  7. The Courteeners - Not Nineteen Forever
  8. The Indelicates - Julia, We Don’t Live In The 60s
Unterwegs

Spielt lieber Tetris, Kinder!

crystalcastles.jpg
© Kid Paparazzi

Es ist nach Mitternacht und die Stadt ist voll von neonfarbenen Kids in zu engen Hosen, die verschwitzt irgendwo am Bahnhof rumlungern. Sie sehen irgendwie zufrieden aus. Dabei war Crystal Castles die wohl unnötigste Konzerterfahrung, die ich mir seit langem gegeben habe.

Krach, der durch das hohe Gebäude hallte, klirrende Sounds frisch aus dem Nintendo und ein Mirko mit Wackelkontakt, das irgendwie keinen interessierte, zumindest mich nicht. Denn immerhin bedeutete der Mikrofonausfall auch eine Minimierung des Krachs.

Das Atrium mit hoher Decke und marmorartigen Wänden erinnerte eher an die Location eines hippes Szene-Event für Künstler, die Anzüge tragen und mit einem Gemisch aus Champagner und Speed im Blut zu Elektromukke abgehen.

Am Bahnhof treffe ich L.. Sie war bei Hercules and Love Affair. Wir haben uns ewig nicht mehr gesehen, zumindest nicht mehr seit der Schlange am Klo vor Franz Ferdinand beim Melt!. Aber meine Erinnerung lässt auch hin und wieder nach.

“Hast du Samstag schon was vor?” frage ich.
“Ja, ich gehe zu BEAT!BEAT!BEAT! im Stereo Wonderland. Bin MySpace-Freund von denen und habs gelesen.”

Ich muss schmunzeln. “Dazu wollte ich dich gerade einladen.” sage ich. Wenn das so weitergeht, wird der Samstag eine riesige Party, die kleine Kultkneipe wird aus allen Nähten platzen und nonstop tanzen. “Wie groß die Jungs werden. Krass.” sage ich zu meiner Begleitung.

Habt ihr Samstag schon was vor?

Unterwegs

Auf geht’s zum Haldern

haldernpop.jpg
© Haldern Pop Festival

Morgen werde ich erneut meine Reisetasche schnüren und mich auf den Weg machen. Diesmal geht es an den Niederrhein, in das beschauliche Städtchen Rees-Haldern zum Haldern Pop Festival. Drei chillige Tage im Kreise einer großen Familie von ein paar tausend Leuten. Vielleicht 8. Zumindest mehr, als das kleine Bauernhofstädtchen Einwohner hat. Und das Beste ist, es ist gerade einmal zwei Zugstunden von hier entfernt.

Das Lineup ist ebenfalls gut und passt perfekt aufs sommerliche Bauernhof-Feld (fett = must see):

Alamo Race Track | Bernd Begemann | Bohren und der Club of Gore | Dagons | DJ St. Paul | Editors | Fink | Flaming Lips | Fleet Foxes | Foals | Gisbert zu Knyphausen | Gravenhurst | Guillemots | Gutter Twins | Iron & Wine | Jack Peñate | Jamie Lidell | Joan As Police Woman | Jumbo Jet | Kate Nash | Kula Shaker | Loney, Dear | Lykke Li | Maxïmo Park | Mintzkov | My Brightest Diamond | Noah and the Whale | Norman Palm | Okkervil River | Scott Matthew | The Dodos | The Heavy | The Kilians | The National | White Lies | Yeasayer | Ólafur Arnalds

Also dann, wünscht mir Sonne (aber nicht zu viel) und bitte keinen Regen! Die 15cm Matsch-Schlamm-Wasser von 2006 waren genug, auch wenn man nicht alle Tage Keith We Are Scientists auf Socken mit nackten Fans im Schlamm herumhüpfen sieht. Bis Sonntag!

Live

Die erste Reihe

erstereihe.jpg

Wie sehr gewisse Fangemeinden und ein damit verbundener Drang zum Verkleiden zusammenhängen, erlebe ich derzeit angesichts der AnimagiC in meiner Stadt. Kreaturen mit Schwertern und junge Mädchen mit kurzen Kleidern und pinken Haaren streifen durch die Straßen und sehen aus, als seien sie hier und jetzt ihren Lieblingsanimes und -mangas entsprungen.

Ähnliches gibt es auch in der Fotostrecke “Die erste Reihe” aus der Süddeutschen vom letzten Monat zu sehen, die ich erst jetzt entdeckte. Nur diesmal geht es um populäre Musik: Fotograf James Mollison hat Fans auf Konzerten von Oasis, Bob Dylan, Take That oder 50Cent fotografiert und dabei ein großartiges Bild von Fankultur und Stil geschaffen.

Bemerkenswert ist zum Beispiel auch die optische Ähnlichkeit der Rod-Stewart-Fans zu ihrem Idol, der sehr bezeichnende Kleidungsstil der in die Jahre gekommenen Tom-Jones-Konzertgängerinnen und die schlichte Harmonie der Oasis-Fans.

So eine Studie sollte man weiterführen! Mich juckt es in den Fingern. Aus eigener Erfahrung fallen mir spontan folgende Bands und ihre Fans ein: MGMT, Babyshambles und Patrick Wolf. - Und euch?

(via)

Musik

I Kissed A Girl

katyperry.jpg

Ohwürmer sind anstrengend. Sie nerven, gehen einem auf den Geist und man möchte seinen Kopf gegen die Wand schlagen, während irgendetwas im Hinterkopf immer noch die diabolische Melodie summt.

Mein aktueller ist I Kissed A Girl von Katy Perry, über ein Thema, das in Wirklichkeit doch gar nicht so verrucht ist, wie es auf den ersten Blick klingt. Im Radio rauf und runter gedudelt und eigentlich doch wahnsinnig unspektakulär. Aber irgendwie gut. Und seit Tagen in meinem Kopf.

Argh!

Übrigens, irgendein Boulevardmagazin, das letztens im Hintergrund lief, prophezeihte direkt den neuen Trend aus Hollywood: Bisexualität! Gleich neben neuen Faltencremes und rohem Gemüse. Ahja.

Seiten: 1 ... 4 5 6 7 8 ... 31