Musik

5 unentbehrliche Alben für den Sommer

So lange es noch warm ist draußen… Hört schöne Musik, genießt die Sonne und immer schön eincremen!

1. Larrikin Love - The Freedom Spark
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London-based, jung und voller Energie. Die Musik, ein Mix aus Garagerock, Folk und Calypso und so eigenwillig wie die Band selbst. Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich sie in Holland gesehen (großartig!), in diesem Frühjahr kam die (überaschende) Bandauflösung. Rest in Peace, Larrikin Love, ihr verdient die Nummer 1 meiner Liste.
Sommer-Anspieltipp: Meet Me By The Getaway Car

2. Jamie T - Panic Prevention
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Jamie Treays hat’s allen bewiesen, auch wenn man nicht so Indierock-Mainstream drauf ist, kann man durchaus ein ganz Großer werden. Rap, Ska, Reggae, Rock, Offbeat und natürlich Jamies unverkennbare Stimme - die Briten halt, bezaubernd wie immer. Das Album ist definitiv eines meiner all-time-Favourites.
Sommer-Anspieltipp: Back In The Game, If You Got The Money

3. M.I.A. - Arular
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Nicht zu verwechseln mit MIA. aus Berlin. Hier geht’s nämlich um eine junge Britin mit Wurzeln in Sri Lanka, die sich in ihrer Musik Rap, Electro, Grime und sommerliche Rhythmen widmet. Wer sie live erleben will: M.I.A. spielt am 17. August im Rahmen des c/o Pop im Gloria Theater Köln und außerdem auf diversen Festivals.
Sommer-Anspieltipp: Pull Up The People, Bucky Done Gun, Galang

4. Beck - Guero
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Scientology hin oder her, “Guero” ist ein tolles Album und viel besser als “The Information”. Passt prima zu sommerlichem Wetter und ebenso, wenn man dringend mal aufräumen muss, aber keine richtige Lust hat.
Sommer-Anspieltipp: E-Pro

5. Hot Club De Paris - Drop It Til It Pops
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Drei Jungs aus Liverpool machen cleveren und tanzbaren Indierockpopfolk und ihr Debutalbum besticht nicht nur durch amüsante Songtitel. Sehr schöne Platte, zu empfehlen ist auch der “Shipwreck” Remix von keinem geringeren als Jamie T.
Sommer-Anspieltipp: Shipwreck

Ansonsten: Islands, Jack Peñate, The Zutons, Tilly And The Wall, Bonde Do Role, Oh No! Oh My!, Good Shoes, Architecture In Helsinki, 1990s, I’m From Barcelona, The Holloways, Peter Bjorn And John, Au Revoir Simone, Mark Ronson und alles, was sonst noch Spaß macht.

Online

Wie alles anfing mit dem Webdesign - die ersten Schritte

Der letzte Post inklusive Kommentare brachte mich auf die Frage: Wie fing das bei euch an mit Webdesign, Blogs und Internet allgemein? Und wie sahen eure ersten Schritte aus?

Meine Geschichte ist eigentlich relativ unspektakulär. Ich war 11, naiv und meldete mich für ein Onlineprojekt des Jugendforums unserer Stadt, nachdem die Live-Version aufgrund mangelnden Interesses eingestellt worden war. Ich begann also, zusammen mit der eigens von der Stadt engagierten Honorarkraft an der Website zu arbeiteten. Das ganze war als Projekt für Jugendliche gedacht, ich war allerding die einzige, die kam.

Aber ich lernte eine Menge, z.B. warum Frames nicht rund sein können, Grundlagen modernen Designs (”Weniger ist mehr” - bis ich das nachvollziehen konnte, hat es allerdings noch ein wenig gedauert), Uralt-Postnuke und Mambo (heute Joomla) bis zum Erbrechen, sowie die Farbcodes #BDDEFF, #7AA7C7 und #FFC000 auswendig. Von diesem Moment an war dieser ganze Internetkram eins meiner größten Hobbies.

Ich holte mir eine kostenlose de.tt-Domain und stellte meine ersten Seiten online. Adobe GoLive war mein bester Freund, vor allem liebte ich den Rastermodus und ich will nicht wissen, welch grauenhaften <table>-Code der produziert hat. Eine Auswahl meiner frühen Layouts gibt es hier, leider sind nur noch 100×75-Pixel große Screenshots übrig.

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Dann kam im Sommer 2004 Klammerauf.org (ja, verdammt, ich hab das dreijährige Jubiläum verpennt). Knapp zwei Monate später dann PHP. Ich hatte einen Weblog, hunderte Bloglayouts und, wie konnte ich es vergessen, haufenweise Tutorials und eine Abneigung gegen die Copy&Paste-Mentalität und Leute, die für jeden Scheiß einfach nur einen Code zum Einfügen haben wollten. Irgendwann hab ich es dann gelassen, Tutorials hatte mittlerweile eh jeder. Ich hab vieles ausprobiert, hab langweilige Skripte geschrieben und hatte lange Zeit nur eine englische Seite plus Portfolio.

Noch ein paar Fundstücke meiner alten Layouts.
(1) Das allererste Layout von Klammerauf.org (2) Die folgende Version

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(1) mein erstes Layout mit PHP Includes und so (2) Das kam damals ganz gut an, glaub ich (3) Pro Unterseite gabs ein anderes farbliches Theme, war so weit ich mich erinnere recht lang online

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Und dann sind wir auch schon bald hier. Mein Plan einer privaten und neutralen Seite hat also nicht ganz funktioniert. Meine Eltern haben sich gestern beim Abendessen nach der Designklau-Geschichte erkundigt, Schulfreunde fragten mich Dinge wie “Haben die auf der Fahrt von Amsterdam echt euer Gepäck durchwühlt?” und wenn man “getragene Damenunterwäsche” googled, kommt mein Blog auf Seite 3. Na danke.

Heute arbeite ich übrigens allein als Honorarkraft für unsere Stadt. Mein Vertrag läuft noch bis August und wenn ich mein Studium antrete, übergebe ich das Projekt in die treuen Hände des vierzehnjährigen Felix, den ich vor zwei Jahren als zwölfjährigen, engagierten Jungen für die Seite rekrutierte. Das Leben ist ein ewiger Kreislauf.

Wer Lust hat, kann die Frage oben in seinem Blog gern aufgreifen (Stöckchen und so), zum Stopfen des Sommerlochs beispielsweise. Ich fänd es auf jeden Fall mal total interessant!

Online

Julian steigt ins Web-Business ein

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Wie im vorletzten Post angekündigt, hier die erste eigene Homepage meines kleinen Bruders. Vor ein paar Tagen fragte er mich, ob ich ihm nicht beibringen könne, wie man eine eigene Seite macht und somit erklärte ich ihm spontan an einem Abend ein wenig HTML und die Grundlagen von Adobe Photoshop. Er verbrachte danach fast die komplette Nacht am PC (kennen wir doch auch irgendwoher) und hier ist also das Resultat.

Website: julian.klammerauf.org
Daten: Julian M., 12 Jahre, Nähe Köln
Warum eine eigene Homepage: Um mal was neues auszuprobieren und Freunde zu finden
Ambitionen für die Zukunft: Eine bekannte Website haben und das Web 3.0 erfinden
Momentan beschäftigt mit: Version 2 der Homepage
Außerdem vertreten bei: MySpace & SchülerVZ

Live

Melt! 2007

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Foto: Marc Seebode, meltfestival.de

Das Melt! war durch und durch heiß, im wahrsten Sinne des Wortes. Tagsüber gefühlte fünfzig Grad im Schatten und mindestens doppelt so viel im Zelt, nachts dafür eine wahnsinnige Atmosphäre mit Stahlgiganten, bunten Lichtern und toller Musik. (Ausführlicher Konzertbericht mit vielen Fotos folgt auf TheHeadhoops.org).

Jamie T brachte ultimatives Sommerfeeling, es wurde langsam Abend mit Kettcar, wir schauten Ladytron und verpassten die Hits, gingen ab zu Lady Sovereign im Coca-Cola-Zelt und ließen den Abend ausklingen mit dem einstündigen Set der Thermals.

Der nächste Tag begann chillig mit einer Abkühlung im See und dann irgendwann Virginia Jetzt! (”Wer hat noch nicht geschlafen? Wer hat gestern chemische Substanzen zu sich genommen? Und, achja, wer war der Idiot, der mich gestern bei DJ Koze angerempelt hat?”) und den liebenswürdigen Shout Out Louds. Wir schauten zum fünften Mal in meinem Leben die Rifles und wurden schließlich von einer Black Rebel Motorcycle Club Autogrammstunde abgelenkt, aßen Chinesische Nudeln zum Set der genialen Hot Chip, tanzten nonstop zu Goose, genossen Tocotronic (sehr atmosphärisch) und ließen uns schließlich von Black Rebel Motorcycle Club faszinieren. Die Horrors lieferten die wohl nervigste und gestellteste Show, Shitdisco sind beim zweiten Mal auch nicht das, was sie mal waren und die Presets heizten schließlich nochmal richtig ein, mehr oder weniger.

Hat sich sehr gelohnt, meine Souvenirs sind Sonnenbrand, das Bändchen, ein Pressepass, haufenweise Heftchen und Flyer, ein Wächter des Tages Schlüsselband und eine Handy-Anwendung + Hintergrundbild, die ich mir, konsumgeil wie ich bin, kostenlos per Bluetooth am T-Mobile-Stand runtergeladen hab.

Nächstes Jahr gerne wieder.

Online

Nachtrag & Vorfreude

Moin Ines,
es tut mir wirklich Leid das ich dein Design einfach geklaut habe und es als meins ausgegeben habe, eigentlich wollte ich mir nur ansehen wie es aufgebaut war aber naja dann habe ich es einfach etwas verändert, und ich würde es auch nicht gut finden wenn irgendjemand mein Design klaut, deswegen tut es mir sehr Leid.
Ich habe jetzt ein neues Design gemacht und ich hoffe du verzeist mir!MfG Tobi

Sehr nett und anständig, wollte ich nur mal gesagt haben. Für alle, die sich für den weiteren Verlauf der Designklau-Geschichte interessiert haben, damit ist das Thema also vom Tisch.

Falls euch auch so etwas passiert, wünsche ich euch, dass die Sache einen ebenso mehr oder weniger guten Ausgang nimmt. Außerdem noch: Einen sehr aufschlussreichen Vortrag von Thomas Schwenke über Designklau aus rechtlicher Sicht findet man im 78. Technikwürze Podcast (Danke an Goldjunge für den Hinweis), empfehlenswert ist auch der elfteilige Artikel über Designklau, ebenfalls von Thomas Schwenke und sehr lesenwert.

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Bin momentan ziemlich im Packstress fürs Melt!, habe schon sämtliche Packlisten und Tipps & Tricks durch und weiß immer noch nicht so recht, wie ich den Kram nun in die geniale alte Oldschool-Ledertasche (nein, ich besitze keinen Trekking-Rucksack) verstaut bekomme. “Spätestens, wenn morgens, nach durchtanzter Nacht unter freiem Himmel, die Sonne aufgeht und hinter bunt strahlenden Stahlgiganten den See in wunderbares Licht taucht, wenn das moderne Indieherz endgültig mit dem hysterisch begeisterten Beat des Jetzt verschmilzt und alle Arme hoch in die Luft fliegen, dann ist es wieder da: dieses Melt!-Gefühl.” (meltfestival.de) - Ich freu mich drauf!

Renés Stöckchen kommt, wenn ich wieder zurück bin, genauso wie viele Festivalerkenntnisse und die erste eigene und selbstgemachte Homepage meines kleinen Bruders, dem ich gestern abend HTML beigebracht habe. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Online

I may copy it, right?

Ach ja, jetzt wo ich wieder eine aktuelle Seite habe, fällt es mir wieder ein: da war ja noch etwas, weswegen ich früher immer diese ganze Webdesignscheiße verflucht habe…

Gefunden über meine Referrer-Statistik. Eigentlich hasse ich öffentliches an-den-Pranger-stellen, aber das fand ich nach einem tollen, aber ermüdenden 4-Stunden-Shoppingmarathon mit meinem Bruder doch ein wenig dreist.

Aber: mein kleiner Bruder hat jetzt eine wunderschöne Hose von Cheap Monday, einen Hut und eine Sonnenbrille, mit der er locker mal 3 Jahre älter aussieht. Das nenn ich mal eine Ausbeute.

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