Klammerauf.org
I'm Ines and this is my blog. I'm twenty and I currently live in Berlin, Germany. I love music, art and the simple pleasures of life which is basically what this is going to be all about.
Unterwegs
4

Eine Stadt im Ausnahmezustand

eurosonic.jpg
© Nicole Blommers

“Man merkt, dass du Student bist.” meint eine Freundin zu mir. “Immer Zeit, immer unterwegs.” Ich zucke die Schultern. Irgendetwas muss man ja schließlich machen, wenn man nicht in der alltäglichen Einöde verrosten will.

Spontan fahren wir nach Groningen ins benachbarte Holland. Wo sonst eher Kunststudenten und ausgewanderte Deutsche leben, herrscht Ausnahmezustand. Das Noorderslag Weekend und Eurosonic Festival ist im vollen Gange, überall tummeln sich Menschen und auch die allerkleinste Bar wird zum Kulturzentrum erklärt. Das Programmheft: ein dicker Wälzer.

In einem Schuppen mit Retrotapete in der Innenstadt, beginnt unser Abend. Hier sind die holländischen Musikfans, dort die alten Männer aus der Musikindustrie, die großzügig ihre Portemonnaies zücken und Drinks spendieren. Manche von ihnen haben einen Bart, genauso wie die Musikindustrie auch und sie trinken Bier, stehen herum und notieren sich Dinge, während sie die Bühne stets aus dem Augenwinkel beobachten. “Do you know how I started? I sold fanzines in my hometown.” erzählt mir einer.

Die jungen Musiker irren geblendet vom Trubel euphorisch durch die gepflasterten Straßen, um schließlich in irgendeinem Coffeeshop, in einer Schwulenbar oder im Fastfoodrestaurant um die Ecke zu enden. Sie spielen auf kleinen und großen Bühnen, in Schaufenstern und Kellern und mal vor mehr, mal vor weniger Publikum.

Da sind zum Beispiel Ripchord aus England, die schon letztes Jahr beim Haldern Pop begeisterten. Und The Kissaway Trail aus Dänemark. Oder Calvin Harris, der sympathische Schotte, der mit seinen Elektrosounds und Remixen eine wahre Hysterie im Internet auslöste. “I don’t care what you dress like or what you wear, but please make sure baby you’ve got some colours in there” singt er und die bunte Menge tanzt zur Synthesizermusik, während es draußen in Strömen regnet.

Wir sitzen noch eine Weile vor der Retrotapete. “You’re lucky, nowadays you can have it all online.” meint der bärtige Ex-Fanzine-Verkäufer und er hat Recht. Die Zeiten ändern sich, sage ich. Er nickt. Immer Zeit, immer unterwegs - alles andere wäre ja auch langweilig.

13.01.2008 at 12:29 am
Unterwegs
10

Einmal Niederrhein, bitte!

billigflieger.jpg
© ogy

Dass Billigflieger Schweine sind, das hört man in letzter Zeit oft. Sie verschmutzen die Umwelt, stoßen CO2 aus und verwirren ihre Kunden so oft es geht. Überhaupt sind sie ja eh nie pünktlich und fliegen von den seltsamsten Orten ab. Na und? Ich war hart im nehmen und buchte meinen billigen Flug von Düsseldorf-Weeze nach London-Stansted - denn: Düsseldorf? Klingt super, da bin ich doch schnell da und zahle nur minimal drauf.

Gesagt getan. Um kurz vor 3 stand ich dann doch mitten in der Nacht an der Haltestelle. Weeze war weiter als gedacht, Shuttlebusse gab nur zu unmöglichen Zeiten und ich entschied mich gegen 5 Stunden warten am Flughafen und wählte die Zugvariante - mehrere Stunden mit dreimal Umsteigen, Busshuttle von Weeze zum Flughafen und NRW-Ticket für 15€.

Auf meinem Weg nach Weeze wurde es mehr und mehr holländischer. Das Land wurde flacher und die Windmühlen häuften sich ebenso wie die doppelten Vokale in den Namen der Haltestellen. Außerdem entfernte ich mich mit jedem Halt weiter von der Zivilisation. Schnell wurde mir klar, dass das einzige Kriterium, welches diese Stadt zum perfekten Standort für einen Flughafen qualifizierte, der großzügig vorhandene Platz war. Eines war dies jedenfalls nicht: Düsseldorf.

Die Bezeichnung „Niederrhein (Düsseldorf)“ für einen 80km weit von Düsseldorf entfernt liegenden Flughafen, der tatsächlich in dem Ort Weeze liegt, ist irreführend, da Weeze nicht zum Großraum Düsseldorf gehört. Dies hat das Landgericht Köln heute [22.07.2003 !] im Rahmen einer einstweiligen Verfügung entschieden. (Wettbewerbszentrale)

Ergo heißt der Flughafen (außer im Internet) nun mehr oder weniger offiziell nur noch “Niederrhein” - und auch im Flughafengebäude liest und hört man nirgendwo etwas von Düsseldorf. Logisch, schließlich liegt die Landeshauptstadt auch knapp 80 km entfernt.

Die Bezeichnung “Niederrhein (Düsseldorf)” sei irreführend im Sinne von § 3 UWG, weil sie den Interessenten einen Flughafen erwarten lasse, der in der Nähe von Düsseldorf und nicht 70 bis 80 km entfernt liege. Werde einem Begriff, der [...] eine recht große Region bezeichne, eine weitere Ortsangabe (”Düsseldorf”) beigefügt, vermute der angesprochene Verbraucher darin die nähere Konkretisierung der Lage des Flughafens innerhalb der Region [...] und nicht, wie das tatsächlich der Fall sei, im Norden des Gebiets. (Wettbewerbszentrale)

“Flughafen Venlo/Eindhoven/Nimwegen” oder “Flughafen Duisburg” wäre da schon passender gewesen. Folglich reiste ich fast ausschließlich gemeinsam mit holländischen Holländern, britischen Holländern, holländischen Briten und vereinzelten englischen Engländern, die sich alle auf einem Flughafen tummelten, der ähnlich ausgestorben wirkte wie die zugehörige Stadt. Der Flug war pünktlich, wie wir bei der Landung nach theatralischer Fanfarenmusik erfuhren.

In Stansted wurden wir eine Woche später trotz allem zu unserem Rückflug nach “Duseldorf Wieeeeeees” begrüßt und ich musste schmunzeln. Wenn die Engländer wüssten, die sich dort mit mir am “All other passengers”-Schalters (die 3€ für die “Priority Q” hatte ich mir gespart) darauf warteten, dass endlich alle Priority-Passengers eingestiegen waren. Der Flug war übrigens erneut pünktlich - dödö-dödö-dödö - und die Briten, die 20€ für den Zubringer nach Düsseldorf zahlen mussten, ärgerten sich.

Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte das Flughafenshuttle Düsseldorf. Eine Stunde später Köln. Und für mich steht fest: das nächste Mal fliege ich lieber ab Frankfurt-Hahn, das liegt nämlich in der Eifel.

07.01.2008 at 09:45 pm
Unterwegs
6

Silvester in London

Im Winter sind die alten, britischen Stadthäuser oft kalt, die Schiebefenster sind undicht und manchmal fühlt man sich ein bisschen wie in einem jungen Großstadtfilm.

Es ist Silvesterabend und alles ist wie immer. Die Londoner im Bus schauen vor sich her, die orthodoxen Jugen aus der Nachbarschaft tragen große, pelzige Hüte, die Kinder hüpfen adrett gekleidet hinterher. Zu Hanukkah hatten sie sogar Lichtschwerter in rot, grün und blau.

“Happy new year!” rufen wir über die Straße.

London ist gewaltig und pulsierend, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Irgendjemand ist immer in Bewegung und das Angebot erschlägt einen beinahe. Sei es Clubnights, Vintage-Shops oder indische Restaurantklitschen auf der Brick Lane (wir entschieden uns für den Laden gegenüber vom “Brick Lane Curry Award 2007 - Chef of the year”).

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© Zoo Music Club

Zwischen der üblichen Lokalprominenz tanzen wir zu Ipso Facto in Shoreditch. Das ist unser New Years Eve und irgendwann fallen sich alle in die Arme. Ein Blick auf die Uhr erklärt vieles, es ist schon nach zwölf, das Feuerwerk ist nicht sonderlich üppig und mit Drinks darf man sowieso nicht auf die Straße.

“Happy new year!” - “Happy 2008!” - Psst, want some coke, girls?” - “Happy new year!” Die ganze Stadt ist im Neujahrsfieber.

Als wir nach Hause kommen, ist die Hausparty noch in vollem Gange. Die Freunde der Mitbewohner tummeln sich im Treppenhaus, im Flur und der Küche und das Bier, das zuvor noch in der Badewanne gelagert hatte, ist längst alle. “Hello, call me Borat.” stellt sich ein junger Mann vor - die Italiener im Wohnzimmer spielen derweil Gitarre.

Während Borat eine Flasche Tabascosoße auf Ex trinkt, lassen wir gemütlich den Abend ausklingen. Happy new year übrigens.

05.01.2008 at 10:28 pm
Online
2

X to the M to the A to the S

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© xtinalamb

  • Lightspeed Champion - XMAS EP
    Vollkommen legal stellt Dev aka. Lightspeed Champion (Ex-Test-Icicles übrigens) seine Akustiksongs ins Internet. Ein süßes Werk von Mr “I recorded this EP in less than 5 hours”.
  • Pete Doherty covert “Last Christmas”
    Live in London Whitechapel, 2006. “Peter sings his tribute to George Michael’s seasonal love song.”
  • Is it Christmas? - Der Klassiker
    “Mamaaaa, sind wir schon da?” - NO. Bald YES. Gibt’s sogar als RSS-Feed.
  • Die Muppets-Weihnachtsgeschichte
    “Kermit, Miss Piggy und der Rest der verrückten Muppetgang haben ihren großen Auftritt in “Weihnachtserzählungen”, dem beliebten Klassiker von Charles Dickens.”
  • Top 10 signs Santa hates you
    “FBI bursts into your house saying, ‘We got a tip from Santa Claus you’re hiding Mullah Omar”"
  • Christmas Cheer!
    “Sounds like you have the Christmas blues, like Dean Martin! Don’t worry, you’re not alone. It’s all too easy to get caught up in the crazy consumerism of Christmas & feel estranged from the positive aspects of the season.”
  • PacMan Xmas Tree - Xmas 2.0
    “Encontramos un Árbol de Navidad basado en el popular Pac-Man, en el centro empresarial de Madrid”

Frohe Weihnachten! Ich bin dann mal weg. Feiern halt, Familie und so, Tannenbaum und Heringssalat (fein geschnipselt mit Ei oben drauf, aber nur im Karo-Muster gelegt bitte).

21.12.2007 at 01:26 am
Unterwegs
14

Wo wart ihr, als ihr 18 wurdet?

birthday1.jpg

Also ich war in einem VW-Bus auf der Autobahn nach Berlin, mit Anna und fünf jungen Menschen, die ich gerade erst kennengelernt hatte. Eigentlich wollten wir schon längst dort sein und in Friedrichshain auf meine Volljährigkeit anstoßen, aber nun fuhren wir noch immer auf der Autobahn, trugen Partyhüte und der Fahrer drehte seine Bauchtanzmusik extra laut auf, zur Feier des Tages sozusagen.

“Heute kann es regnen, stürmen oder schnei’n” sangen meine Mitfahrer und ich überlegte, ob sich etwas verändert hatte. So eine Art Erleuchtung vielleicht, die sich zwischen den Luftschlangen verbarg und langsam über mich kam. Aber vergebens, alles war wie vorher. Warum sollten mir gerade heute Dinge erlaubt sein, die ich gestern noch nicht tun konnte? Ich war doch immer noch genauso.

Draußen war es dunkel und in Luftschlangen gehüllt näherten wir uns langsam Berlin. Normale Geburtstage sind sowieso langweilig - und wenn dieser schon überbewertet sein musste, werde ich mich wenigstens immer daran erinnern.

16.12.2007 at 11:35 pm
Unterwegs
12

Tschuldigung, darf ich Sie mal was…

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© bwPingu

Bewaffnet mit einer mehr oder weniger professionellen Reporterausrüstung rannten wir durch die Straßen, um Menschen nach ihren intimsten Details zu befragen. Oder einfach nur zu ihrer Meinung zu aktuellen Ereignissen (bei manchen schienen hier die Grenzen fließend zu sein). Uni. Radiopraxis. Eines Tages sollen wir schließlich alle einmal halbwegs anständige Reporter abgeben.

Beobachtet man diese Situationen genau, fallen einem schnell die Leute auf, die schon beim Anblick des Mikrofons dezent die Straßenseite wechseln. Die ganz plötzlich mit ihrem Handy beschäftigt sind und sich just in diesem Augenblick wie vom Blitz getroffen an einen wichtigen Termin erinnern, für den es sich lohnt, einen Schritt schneller zu gehen.

“‘tschuldigung, darf ich Sie mal was…” Kopfschütteln. Keine Zeit. Es regnet. Und überhaupt, da war ja noch ein Arzttermin. Und informiert ist man ja auch nicht unbedingt, denn als gestern die Tagesschau kam, war grad Stromausfall. Wobei, also damals in der DDR… oder dann, als der Onkel von der Cousine mütterlicherseits dann rübermachte… und apropos rüber, gestern im Supermarkt… und was die Merkel da wieder, nee nee…

Da haben wir es, in Wirklichkeit sind wir alle süchtig nach Ruhm, wir wollen ins Rampenlicht, jeder soll hören, was wir zu sagen haben. Alles andere ist nichts weiter als Bescheidenheit, denn wer will schon zugeben, dass er in Wirklichkeit viel spannender ist, als die Bedienung im Fastfoodrestaurant oder der Sitznachbar im Bus?

Trotz allem, ein Mikrofon bedeutet Gefahr - eine kurze Überlegung. Nein. Ich stell mich doch hier nicht zur Schau. Was sollen denn die Leute denken? Und die Journalisten von heute drehen einem doch das Wort im Mund herum. Und so lassen wir die armen Studenten an der Straßenecke stehen. “Wenn dich demnächst mal jemand fragt, bleibst du garantiert stehen!” dachte ich mir und machte mich auf den Weg zu den redefreudigen Nachtschwärmern.

10.12.2007 at 01:45 am
Kultur
12

Kaffee und Handy, na gut, Starbucks und iPhone

iphonekaffee.jpg
© Miscpix

Der Kaffe bei Starbucks ist teuer und schmeckt nur halb so gut, wie der, den ich mir zu Hause mache. Das ist grundsätzlich erstmal ein Fakt.

Der Typ am Tisch neben uns hat ein iPhone. Er legt es auf den Tisch und gibt bei seiner Freundin damit an, wie schön es doch glänzt und wie toll man mit einem Finger ganz simpel das Bild verschieben kann. Und all die bunten Grafiken erst. Hey, das Ding ist ja real - und stimmt, iPhones sind ja tatsächlich wirkliche, technische Geräte, die faktisch existieren und wahrhaftig zu besitzen sind. Das Ding, über das alle reden, das gibt’s ja sogar.

Vielleicht liegt es daran, dass ich ein Mädchen bin, aber mir geht das iPhone am Arsch vorbei. Es geht doch schon lange nicht mehr um die reine Technik, die vielleicht “ganz hübsch”, aber nicht unbedingt “zwingend notwendig” ist. (Und niemand traut sich, es zuzugeben - ich kann das nur, weil die Leute nur “Ach, sie ist halt ein Mädchen…” stöhnen und es meinem Ruf im Endeffekt kaum schadet.)

Vielmehr ist so ein iPhone ja das Statussymbol der Alternativen, der Internetmenschen, der Webtrendsetter und der, die immer alles als erstes haben. Ich interessier mich da für was anderes. Neuer Technikscheiß als soziale/r/s [hier wissenschaftlich-bedeutungsschwangeren Fachterminus einsetzen], oder - Achtung! - Medium. Mister McLuhan hätte seine Freude daran.

Wo wir gerade bei der Uni sind, hier kostet der Kaffee 90 Cent und ich vergesse jedes Mal, den Becher zurückzubringen, um 20 Cent Pfand einzulösen. Genau genommen kostet er also eigentlich nur 70 Cent und schmeckt - nicht, dass ich Ahnung von Kaffee hätte - gut. Dafür ist der Becher auch nur halb so trendy, wie der von Starbucks.

Der Typ am Nachbartisch packt sein iPhone wieder ein und während seine Freundin ihren Kaffee schlürft, telefoniert er vorsichtshalber mit seinem alten Handy. Das iPhone könnte ja schließlich verkratzen.

08.12.2007 at 01:26 am
Design
14

Fimo Overload

Michelle Misfit zeichnet, näht und bastelt kreative Dinge - und neuerdings auch kulleräugige Figuren aus Fimo, die verdächtig bekannten Bands und Musikern ähneln. Kindchenschema inklusive. Na, wer errät, wer das hier ist?

fimobands.jpg

fimobands2.jpg

Mehr von diesen niedlichen Kreaturen gibt es hier, hier und im Camden Misfits Shop. Und jetzt alle zusammen: Oooooooooh, sind die süüüüüß! Cute Knut war nichts dagegen.

05.12.2007 at 03:21 pm
Persönlich
4

Weihnachtskonsum

Vom Jules bekam ich ein Stöckchen zum Thema Weihnachten zugeworfen - kein Problem. Bei mir liegen ja bekanntlich der Geburtstag und das Weihnachtsfest um 10 Tage beieinander und somit verschwimmen die Grenzen, wenn es um Geschenke geht - aber trotz allem bin ich ein Weihnachtsmensch und somit kommen mir diese Fragen gerade recht.

Drei materielle Wünsche zu Weihnachten (und Geburtstag):

weihnachtskonsum.jpg

(1) Gutschein von American Apparel - die sind ja leider echt teuer, die Sachen
(2) Ein kleines, gebrauchtes Notebook für die Uni. Richtig, kein MacBook. Brauch ich nicht.
(3) Visitor Travelcard für London (28.12. bis 4.1.)
(4) Receiver, DVB-T oder so. In meiner Wohnung ist das Kabel schlecht
(5) Ein NEON-Abo. Der Spiegel wär auch nicht schlecht, aber das wird wohl zu teuer
(6) USB-Kabel, um den Drucker mit dem PC zu verbinden
(7) Eine Wayfarer Sonnenbrille, muss ja keine Original Ray Ban sein

Drei Menschen, mit denen ich gerne Weihnachten feiern würde / drei Menschen, die von dir ein Weihnachtsgeschenk erhalten: Ich feiere Weihnachten mit meiner Familie, sprich meinen Eltern, meinem Bruder und meinen Großeltern mütterlicherseits. Wir essen Heringssalat, sitzen im Wohnzimmer und hören alte Weihnachtslieder - das ist immer noch die schönste Art. Geschenke bekommen auch nur meine Eltern, mein Bruder und meine Großeltern, sowie ein paar Freunde - ich bemühe mich immer, Dinge zu verschenken, die nicht allzu teuer, aber persönlich und passend sind. Ob mir das immer gelingt, ist eine andere Frage.

Und falls meine Eltern und/oder das Christkind das hier lesen, kann ich mir auch den Oldschool-Wunschzettel sparen.

02.12.2007 at 12:40 pm
Online
3

Adventsmagic

adventskalender.jpg

Um den allgemeinen Trend mal mitzumachen: Auf TheHeadhoops.org gibt es seit heute einen kleinen, aber feinen Adventskalender mit lustigen Bildchen und hübschen Preisen rund um Musik, Konzerte und was sonst nocht so Spaß macht. Reinschauen lohnt sich also.

Aber mal weg von der ganzen Adventsromantik- ich wurde gefragt, wie unser Kalender funktioniert und für alle Nachzügler, die doch noch ins Online-Adventskalender-Business einsteigen wollen, hier mein kleines Skript. Keine Meisterleistung, aber eine ganz nützliche Spielerei.

Zuerst braucht man natürlich das Datum:

$datum = (date("d.m.Y"));

Anschließend wird passend zum jeweiligen Datum ein Bildname und ein Text festgelegt, die ausgegeben werden können. (Für den Bildnamen bietet sich natürlich uneindeutiges an, damit auch keiner schon vorher reinschaut.)

if ($datum == "01.12.2007") {
$img = "bildnummereins";
$text = "Der Text des ersten Tags.";
}
elseif ($datum == "02.12.2007") {
$img = "bildnummerzwei";
$text = "Der Text des zweiten Tags.";
}
...

So geht es schließlich weiter bis zum 24. Dezember. Damit außerhalb der Adventszeit auch etwas Hübsches zu sehen ist, fehlen noch Alternativ-Bild und -Text.

else {
$img = "ersatzbild";
$text = "Oops, entweder ist der Advent schon vorbei, oder er hat noch nicht angefangen.";
}

Das war nun der Code im Hintergrund, das Ganze kann man anzeigen lassen, wie man möchte.

<div id="adventskalender">
<img src="<?php echo $img ?>.jpg" border="0" />
<div class="text"><?php echo $text; ?></div>
</div>

Ein bisschen float hier, ein wenig Formatierung da und fertig ist der kleine Adventskalender. Happy… naja, Advent halt.

01.12.2007 at 08:05 pm
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