Musik

Frische, neue Musik

Ich weiß, dieser Blog ist schon musiklastig genug, aber ich kann es einfach nicht lassen. Und wie sagte schon Friedrich Nietzsche: “Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.”

Chauffeur Driven Aviator
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Unser neuer Featured Artist und noch eine wahre Rock’n'Roll-Band. “Leather Jacket” ist ein super Rocksong, “London’s Torn” eine wunderschöne Ballade. Durch und durch “magical”, wie Paul sagen würde. » MySpace

586
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Zugegeben, ein seltsamer Name für eine Band. Was es damit auf sich hat, werden wir bald erfahren. “He’s Got My Measure” jedenfalls ist schon ein Klassiker, weil er gnadenlos die Musikszene aufs die Schippe nimmt. Eine junge, eigenwillige und chaotische Band aus London. » MySpace

The Pan I Am
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Ed Larrikins (Ex-Larrikin Love) Soloprojekt. Hat was von Patrick Wolf, wie ich finde, und mein Lieblingssong “Vanilla Death Baby” fängt an wie ein Hadouken!-Remix. Gewöhnungsbedürftig sagen die einen, aber ich liebe diesen Jungen. » MySpace

The Von Erich Family
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Einst Dustin’s Bar Mitzvah, live durchaus nett anzusehen und mit Wrestling haben die Jungs eigentlich wenig am Hut. Dafür machen sie ganz nette Punksongs, “Hey Peter” zum Beispiel. » MySpace

The Edukators
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Eine junge Band Amsterdam, die sicher eines Tages ganz groß wird. Ein bisschen Promo für befreundete Bands wird ja auch erlaubt sein, also alle mal anhören gehen! “Two Years Later” ist mein Lieblingssong. » MySpace

Persönlich

Universitätendschungel Vol. 1

Vorgestern “morgen”, circa 13 Uhr. Während der Briefträger unseren Briefkasten füllte, schlief ich noch in meinem gemütlichen Bett. “Das ist bestimmt der Bescheid, dass deine Bewerbung eingegangen ist!” meinte meine Mutter, die mir die Post brachte. Absender: Universität zu Köln. Ich riss müde den Umschlag auf und überflog das Schreiben.

[…] Sie haben sich zum Wintersemester 07/08 für folgende zulassungsbeschränkte Studienfächer beworben: [Medienwissenschaften] Medienpsychologie Bachelor - 1 Fach/Verbund

Ihrem Antrag auf Zulassung kann nicht entsprochen werden. […]

Verschlafen wie ich war hatte ich das fettgedruckte Wort “Ablehnungsbescheid” in der Betreffzeile überlesen, aber ich verstand es auch so. Wie ich später im Internet nachlesen konnte, liegt der Numerus Clausus dieses Jahr bei 1,3 (in Worten: Eins Komma Drei) und somit war ich schlicht und ergreifend zu schlecht. Ich habe nämlich nur 1,7 - meine Oma findet das super, die Universitäten leider nicht.

Kein Problem, rede ich mir ein, ich habe mich schließlich auch noch bei der Uni Bonn, Uni Düsseldorf, Uni Hamburg, Humboldt-Uni Berlin und der Freien Uni Berlin (Favorit neben Köln) für ähnliche Fächer beworben. Berlin wollte interessanterweise sogar Praktika und andere Qualifikationen sehen, der Rest noch nicht einmal mein Abizeugnis in Papierform. Und wenn alles nichts hilft, gibt’s ja auch noch das Nachrückverfahren.

Das einzige Problem: Ich hasse Warten. Ob in Einlass-Schlangen oder auf Universitätsbescheide. Aber ich glaube, da muss ich jetzt durch.

To be continued.

Musik

Musikvideos - hosted by Klammerauf.org

Wer via Satellit fernsieht oder aus Österreich kommt, gute Musik mag und MTV, VIVA und Konsorten satt ist, der kennt wohl den Musiksender GoTV und die Sendung “Hosted By”. Das Prinzip ist einfach, Musiker zeigen eine Stunde lang ihre Lieblings-Musikvideos und moderieren diese an. Zugegeben, diese Sendung ist einer der Hauptgründe, warum ich später unbedingt Rockstar werden möchte.

Inspiriert von diesem Post, der mir wieder die Genialität meines Lieblingsvideos in Erinnerung rief, hier mein persönliches Hosted By inklusive Anmoderationen.

Beginnen will ich mit einem der besten Musikvideos, die je gemacht wurden, nämlich Smack My Bitch Up von The Prodigy. Verstörend, wirr und Nachtleben at its best. Ein Männervideo würde ich glatt behaupten. Bitte bis zum Ende gucken, sonst kommt nachher noch der Verdacht auf, es sei hirnlos und pornographisch.

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Auf den Shock erstmal etwas harmloses mit Kindern. Auf den ersten Blick niedlich, auf den zweiten sehr bewegend. Zwei Jungs in London, der eine ist wohl Pete, der andere Carl und die Rede ist von What Became Of The Likely Lads von den Libertines. What became of the dreams we had? Oh, what became of forever? Though, we’ll never know.

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Das nächste Video ist fast schon ein Klassiker - Sing von Travis. Wer wollte nicht schonmal an so einer Essensschlacht teilnehmen? Na?

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Badly Drawn Boy ist hauptsächlich dafür bekannt, dass er den Soundtrack zum Film “About A Boy” beisteuerte und Hugh Grants Bummel durch London musikalisch unterlegte. Aber er macht auch ansonsten wunderschöne Musik und vor allem wunderschöne Videos. Nothing’s Gonna Change Your Mind ist so absurd wie liebens- und sehenswert.

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Daft Punk sind großartig, überdimensionale Hunde sind großartig und ebenso auch die Dialoge, die das Video zu Da Funk eher zu einem Kurzfilm als zu einem Musikvideo machen. Der perfekte Abschluss für dieses Hosted By.

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This is Klammerauf.org and you’re watching GoTV - be part of it. Träumen darf man ja noch. Wer mag, kann das Ganze gerne als Stöckchen aufgreifen, überhaupt sollte es mal ein Hosted By für Blogger geben: Wir sind nämlich mindestens genauso spannend wie die Rockstars.

Online

Zeit für Layout-Updates

Mein Blog hatte gestern einmonatiges Jubiläum (und meine Seite 3-Jahre-und-27-tägiges) und ich musste mal ein paar Dinge erneuern. Das funktionstüchtige Archiv existiert ja schon seit einer ganzen Weile und nun gibts die Kommentaranzahl in einer kleinen Sprechblase, die Kategorie über dem Titel und ein paar weitere Beiträge ganz unten auf der Startseite. Ein bisschen was für die Augen also.

Als ich stolz mit meinem Meisterwerk fertig war, musste ich allerdings feststellen, dass es nun aussieht wie Popnutten. Mist. Klar, mit Sprechblasen für die Kommentaranzahl und border: 1px solid black plus padding: 10px um die Bilder hat niemand das Webdesign neu erfunden, doch trotzdem ist es immer peinlich, wenn man glaubt, man hätte etwas Brandneues geschaffen, aber andere die tolle Idee schon Jahre vorher hatten. Wie so oft im Leben.

So wie hier zum Beispiel. (Angucken!)

Ich mags trotzdem - und hätte ich es euch nicht auf die Nase gebunden, wärs auch keinem aufgefallen. Bald gibt es dann auch wieder ein paar frische Updates und natürlich ein wenig Musik und so (meine Interessen sind nunmal… begrenzt). Vielleicht auch etwas über Internet, Bücher und Kaffee. Mal gucken.

Live

Berlin Festival 2007 - Hippies vs. Hipsters

Das Berlin Festival war durch und durch chillig, voller umsonst-und-draußen-Flair, schöner Musik, VIP-Bier, Frühstück mit Cheeseburgern bei McDonalds und viel zu stickigen Clubs. Trotzdem, es war wunderschön, an jeder Ecke bekannte Berliner Menschen zu treffen und schließlich auch noch Marten und Stephi aus der angeblich neon-reinen Stadt Rostock.

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Fotos: Anni

So sahen wir dann unter anderem Peter Bjorn and John (live ja leider recht unspannend), Tocotronic (nach wie vor genial, auch bei Tage), Datarock (rote Overalls und “The Time Of My Life”-Cover), The Presets (viel besser als beim Melt!), Uffie (auf Platte geil, live eine graue Maus und unglaublich unspektakulär) und schließlich Peaches (das nenn ich mal eine Powerfrau!).

Den besten, tollsten und großartigsten Artikel zum Berlin Festival und mein persönliches Lieblingsstück Journalismus fand man ganz klar am nächsten Morgen im Berliner Tagesspiegel:

New Rave, dieser Bastard aus Punk und Disco Music, verheißt eine Befreiung, die an den Punk erinnert – wobei sie sich nicht gegen das System richtet, sondern aus der Mitte der Maschine kommt. Ein riesiger Ball mit dem Logo eines Mobilfunkkonzerns stürzt wieder und wieder auf die Menge ein […]: Es ist nicht auszumachen, ob hier der Kapitalismus alles überrollt oder ob bereits auf seinen Trümmern getanzt wird.

Von hier: Kolja Reichert - “Sinn ist sinnlos - wer’s nicht liest, ist selbst schuld. Ich jedenfalls fühlte mich in meiner bedrückenden Aftershow-Erkenntnis bestärkt…

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Die offizielle Aftershow (kostenlos mit Bändchen, 10€ ohne) fand im überheißen Tape statt, der wohl das neue Rio wird. Der Club erinnerte eher an eine Messehallen-Disco, zwei Floors, einmal Electro mit unter anderem DJ Mehdi von Ed Banger, einmal Indie von Karrera. Zugegeben, Karrera ist zu 90% langweilig und Mainstream, aber zwischen all den Hipsters in pinken Neonshirts wurde mir schließlich klar, was mir die gute alte Gitarrenmusik bedeutete. Der Rock’n'Roll, das waren noch Zeiten. Kleine Britrockbands in noch kleineren Clubs, einfach mal Rockmusik statt Synthesizern und Jungs in Jeans und Lederjacken.

Alles vorbei, mag man meinen und fühlt sich als Indiekid fast schon wieder super alternativ. Vergangene Dekaden kommen ja bekanntlich wieder, wenn auch in veränderter Form - das waren dann also die 60ies und 70ies. Jetzt sind wir beim 80ies-Revival in Form der Rave-Bewegung und das wird sicher noch eine Weile so weitergehen, bis es auch der Letzte kapiert hat - es gibt ja schließlich auch noch immer Leute, die gerade erst die Arctic Monkeys entdeckt haben.

Electro, Neon, Ravekids, das wird also die Zukunft, ob wir wollen oder nicht. Da waren Josie und ich uns einig, als wir gestern gegen 5 Uhr Nachmittags Käsebrot mit Dijonsenf frühstückten. Sie ist ab Herbst in Manchester, ich vielleicht in Berlin, so kanns gehen. Wie wird das 90ies-Revival wohl aussehen? Plastic Pop meets Hip Hop in Union-Jack-Plateauschuhen?

Persönlich

Meine Cousine Sarah aus Zürich

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Das ist meine Cousine Sarah aus Zürich. Sarah ist bis Samstag noch bei uns zu Besuch. Sarahs Mama ist Geschäftsfrau, Sarahs Papa jückelt durch China und morgen gehen wir Shoppen und zum Chinesen, das heißt, ich bin momentan ziemlich beschäftigt.

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