Live

Das c/o Pop aka. was von der Popkomm übrigblieb

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© c/o Pop

Schon wieder ein Veranstaltungstipp meinerseits. Aufgrund der Festivalsaison waren die letzten Wochen hier todlangweilig - die Bands waren entweder auf reiner Festival- oder Kleinstadttour (die Großstädte waren ja im Frühjahr schon bedient worden). Aber jetzt geht sie endlich wieder los, die Herbstsaison (vom Wetter her allemal)! Juchu!

Mittwoch, 15. August:
c/o-Pop-Eröffnung mit Battles und Apparat im Gloria (Gloria? Warum zum Teufel Gloria?). Alternativ Fehlfarben unplugged in der Festivalzentrale oder Folkklänge mit Devendra Banhart im Gebäude 9. Ganz nett, vielleicht guck ich mir Battles an.

Donnerstag, 16. August:
Uffie mit der Mediengruppe Telekommander und MIT im Gloria. Als ich Uffie vor ein paar Wochen live sah, war ich bitter enttäuscht. Langweilig, grau, unspektakulär, kurz und kommerziell - da war der kleine Franzose DJ Feadz echt noch das Amüsanteste der Show. Trotzdem, ich mag die Songs auf Platte und die Vorbands sind gut, deshalb geh ich nochmal hin.

Freitag, 17. August:
Melt! Klub (!) im Gloria. Wie kommen wir Kölner denn zu der Ehre? M.I.A. stellt ihr neues Album “Kala” vor und es supporten die Sick Girls aus Berlin. London calling, speak the slang now! Ich freu mich drauf.

Samstag, 18. August:
Quantitativ ziemlich anständig für unsere Verhältnisse, die Cereal Killers (aka. Sid LeRock vs Ada vs Jake Fairley) sind zu Gast im Westpolgewölbe und Electric Indigo im Subway. Ansonten massenweise weitere DJs in allen erdenklichen Locations. Kölner Samstagabend-Disse.

Sonntag, 19. August:
Intro Intim
Spezial im Gloria mit Peter Bjorn & John und Architecture in Helsinki. Wer die Bands entweder noch nicht gesehen hat oder besonders gern mag, sollte hingehen.

Ich habe ja die Hoffnung bald aufgegeben, jemanden von euch mal auf Konzerte in Köln locken zu können, aber ich musste meine “Ey, es ist endlich wieder was los!”-Euphorie unbedingt teilen!

Online

Google, dein Freund und Helfer - Statistik

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Wenn man eine Statistik hat, wundert man sich nicht selten darüber, welche Seiten eigentlich auf die eigene verlinken und vor allem, wie man über Google gefunden wird. Und ich bin immer wieder erstaunt darüber, was Leute eigentlich suchen. Oft scheinen sie dabei zu vergessen, dass Google keine allwissende menschliche Person ist, die einem auf jede Frage eine Antwort gibt, sondern immer noch eine Suchmaschine, die das Web nach Stichworten durchsucht.

von osnabrück nach köln mit dem ice wie teuer ist das liefert einem also nicht “Ab 29 € mit Sparpreis!”, sondern eine Liste obskurer Seiten. Und wer dann auch noch auf meine klickt, für den habe ich echt kein Verständnis. Wer eine Bahnverbindung will, der geh doch bitte auf Bahn.de, das gilt genauso für Berlin - Koblenz billig Bahn fahren und DB Von Berlin nach köln.

Sehr beliebt ist auch getragene unterwäsche privat, einer meiner Beiträge kommt übrigens auf Seite 5. Frage: Wer bitte sucht nach diesen drei Wörtern und klickt sich dann auch noch bis Seite 5 durch? Da muss es ja jemand wirklich ernst meinen. Ebenso amüsant ist auch der nicht selten vertretene Suchbegriff neuken privat - neuken ist wohl Holländisch für eine umgangssprachliche Bezeichnung des Geschlechtsverkehrs und fand seinen Weg über Verenas Kommentar auf meine Seite.

Schonmal nach bushidos kleiner bruder gegoogled? Über diesen Begriff habe ich mich ganz besonders gefreut. Und für Ines bin ich mittlerweile auf Platz 6 und somit wie wir alle ziemlich stalkbar. Uns ist das bewusst - den armen Googleusern, die nach getragener Unterwäsche suchen und sich fröhlich durch das Web klicken, wohl nicht.

Live

London Calling to the faraway towns

Dass Konzerte in Holland die besten sind wissen wir ja bereits und für alle, die sich seitdem dafür interessieren, was demnächst fernab in den wunderschönen Niederlanden so abgeht, hier mein ganz persönlicher Veranstaltungstipp:

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© London Calling

Was: London Calling Festival, Edition #2 2007
Wann: 2. & 3. November 2007, ab 19 Uhr
Wo: Paradiso (Weteringschans 6-8), Amsterdam [NL]
Bisher bestätigt: The Rakes, New Young Pony Club, The Wombats, Prinzhorn Dance School, Blood Red Shoes, Does It Offend You, Yeah?, Assembly Now, DANANANANAYKROYD, Look See Proof, XX Teens & i!AMYOU. Und das Lineup ist noch lange nicht komplett. (Einfach regelmäßig Last.fm checken: hier und hier)

Ein Passepartout, sprich ein Ticket für beide Tage, kostet gerade einmal schlappe 30€ - und hier geht es nicht um ein mittelgroßes Indiebandkonzert, sondern den heißesten Scheiß von morgen in einer der schönsten Venues der Welt in den Niederlanden. Wer hinwill, sollte sein Ticket so schnell wie möglich bei Ticketmaster sichern, sieht nämlich so aus, als wäre es bald ausverkauft.

Mietet euch für dieses Wochenende bei euren Kifferfreunden im VW-Bus nach Amsterdam ein, lasst euch herchauffieren (wahlweise auch mit Bus, Bahn oder Flieger) und erlebt ein wunderschönes Festival mit tollen Bands.

Wenn in einem Jahr die Blood Red Shoes riesige Hallen füllen und die XX Teens das neues Gesprächsthema der Musikszene sind, könnt ihr das alles mit einem Lächeln abtun. “Ach, die hab ich doch alle schon damals beim London Calling gesehen!” Man sieht sich also in Amsterdam.

Online

Provider wechsel dich

Ich bin schon lange unzufrieden mit meinem Webspaceanbieter (Greatnet), auch wenn ich mich bisher nie über langandauernde Wartungsarbeiten und Ausfäll beklagen konnte. Das Preis/Leistungs-Verhältnis stimmt einfach nicht und somit will ich eigentlich schon seit knapp 2 Jahren den Anbieter wechseln und umziehen. Und vielleicht sollte ich das Ganze mal in Angriff nehmen, solange der Blog noch klein ist und vergleichsweise wenige Einträge hat.

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© The Cobrasnake

Kurzum, wenn ich mich nicht irre, zahle ich monatlich 2,59€ + 1€ (.org-Zuschlag) für Webspace und Domain. Eigentlich ein humaner Preis, würde ich dafür etwas mehr bekommen als sage und schreibe 50 MB (fünfzig, nicht fünfhundert, ich habe es extra noch einmal nachgeschlagen), 4 GB Traffic und eine MySQL-Datenbank.

Daher die Fragen: Hat jemand Erfahrung mit Providerwechseln und KK-Anträgen und/oder kann mir Tipps geben? (Auch zum Thema Wordpress und Umzug mit Datenbank, selbst wenn das theoretisch ja recht einfach zu meistern sein sollte.) Und könnt ihr mir einen Anbieter empfehlen? Danke schonmal, ich will den Umzug nämlich echt so schnell wie möglich über die Bühne bringen.

Kultur

One two three four - fight!

Draußen regnet es in Strömen und ich sollte eigentlich längst schlafen. Regen ist unglaublich gemütlich, leider macht er aber auch das Fernsehbild schlecht und die Umgebung nass. Dafür kommen vielleicht morgen die Bauarbeiter nicht, wenn die Terrasse feucht und matschig ist.

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Langeweile. Ich bin wieder vollständig Fernseh-verseucht. Vorbei die D.A.N.C.E.-Videoästhetik von gestern und vorbei die ARTE-Kurzfilme über zerrüttelte Beziehungen mit “Was denn?”-”Nichts.”-Konversationen, Wodka und viel nackter Haut.

Stattdessen kommt Barbara Salesch auf Sat1, Trash vom feinsten. Zwei Rentnerinnen, die eine Leiche ausgraben, um an einen Ring zu kommen, den der tote Grufti pre-mortem verschluckt hat. Der Diamantring wurde übrigens aus der Asche des verstorbenen Sohnes einer der Damen gefertigt. Na wenn das mal keine Story ist, das würde auch prima in meine Familiengeschichte reinpassen (und das meine ich durchaus ernst). Zitat des Tages: “Ich glaube, ich kriege auch gerade Rheuma, wenn ich mir das so anhöre!” (Staatsanwalt Römer). Staatsanwälte, die alten Comedians - ich wusste es.

Für die grausamste Fernsehsendung allerdings nominiere ich “Das Model und der Freak” auf Pro7. “Für mich bist du kein richtiger Mann!” sprach Model Monica zu Freak Flo und ging abends zurück nach Hause zu ihrem Freund Oliver Pocher. Verrückte Welt.

Und ich frage mich gelegentlich, bin das ich? Oder bin ich schon so wie die im Fernsehn? - Sportfreunde Stiller (aus: “Independent”)

Na hoffentlich nicht. Ich geh schlafen, morgen bin ich wieder da. Beziehungsweise heute nachmittag.

Persönlich

Universitätendschungel Vol. 2

Heute kam der zweite Brief, durchnässt vom Regen und ich wurde erst wach, als mein Vater mich damit bewarf (Ohropax halten, was sie versprechen). Absender: Universität Bonn.

[…] zu meinem Bedauern mußte [sic] Ihr Zulassungsantrag für das Studium der Kommunikationswissenschaften ohne Begleitfach (Bachelor of Arts) für das erste Fachsemester zum Wintersemester 2007/08 abgelehnt werden. […]

Hachja. Dafür konnte der Brief mit einer sympathischen Sans-Serif-Schrift punkten. Noch übrig sind jetzt die Uni Düsseldorf, Uni Hamburg, Humboldt-Uni Berlin und Freie Uni Berlin.

To be continued.

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