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Jugendkultur und Google-Hits

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Der populärste meiner Beiträge ist lustigerweise der über die Emo Lovestory der Bravo. Täglich kommen Besucherströme von Google, auf der Suche nach “emo”, “emo girl”, “emo love”, “emo style”, “emos treffen” und ähnlichem (was dieser Beitrag nicht unbedingt ändern wird, fürchte ich). Einige Besucher lassen auch ihre Meinung da und nachdem ich von cleveren Szenekennern eine ganze Menge über das Phänomen “Emo” gelernt habe, wird es Zeit für ein Fazit aus den Kommentaren:

  • Die Bravo ist scheiße.
  • Die Bravo ist eine dumme Pseudo-Mainstream-Zeitschrift
  • Wenn es echte Emos gibt, ist die Foto-Love-Story eine Beleidigung.
  • Emo sollte kein Trend sein.
  • Emo wurde längst Kommerz.
  • Emo ist nur eine Musikrichtung.
  • Emo ist nicht nur eine Musikrichtung.
  • Man kann auch Emo sein und Hip Hop hören.
  • Wer Pop hört, nennt sich auch nicht “Popper”.

Letzteres liegt vielleicht daran, dass der Begriff schon anderweitig belegt ist. Aber man kann festhalten, dass die Bravo nicht unbedingt gut wegkommt. Genauso wie ihre Darstellung der “Emo-Kultur”. Somit ergibt sich daraus:

  • Emo ist kontrovers.
  • Was Emo ist, weiß keiner so genau.
  • … aber viele Leute googlen es. Vielleicht gerade deswegen.
  • Emo beschert viele Hits.

Vielleicht sollte ich, da die Emo-Googler einen großen Teil meiner Besucher ausmachen, ein bisschen mehr auf diese neue Zielgruppe eingehen. Ihnen an dieser Stelle vielleicht etwas anbieten, was sie wirklich gebrauchen können - emo girls zum Beispiel. Aber leider habe ich keine und nach der Probe aufs Exempel stellte ich schließlich fest, dass die anderen 431.999 Suchresultaten doch eigentlich reichen müssten. Hoffentlich helfen die wenigstens, ein wenig Lichts in dieses dunkle Mysterium zu bringen.

8 Kommentare zu “Jugendkultur und Google-Hits”

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