10 Alben für den Herbst

Der Herbst ist eine besinnliche und faszinierende Jahreszeit. Meinen Herbst-Tipps vom letzten Jahr habe ich auch jetzt nicht wirklich etwas hinzuzufügen - alles, was noch fehlt, ist der perfekte Soundtrack zum in-die-Pfützen-hüpfen und Kastanientierchen-basteln. Oder so.
Meine persönlichen Top Ten für 2008 in zufälliger Reihenfolge.
- Hercules And Love Affair - Hercules And Love Affair
(MySpace)
Ein bisschen hip sind sie ja schon. Next Big Thing und so. Und funkig. Das selbstbetitelte Album bringt die nötigen Neonfarben in den Alltag zurück, wenn die Tage langsam kürzer und grauer werden. Sowas wie knallpink zum Beispiel. Oder hellgrün. Anspieltipp: “Hercules Theme”. - Glasvegas - Glasvegas
(MySpace)
Aus Schottland kommt, wie der Name schon vermuten lässt, dieses Quartett. Einfach, klassisch und mit schallenden Gitarren kommt das Debütalbum daher. Auch, wenn es draußen grau ist. Anspieltipps: “Daddy’s Gone”, “Geraldine”. Live: 15.11. Paradiso, Amsterdam. - The Courteeners - St. Jude
(MySpace)
Sie schreiben kleine, Britische Rocksongs, zu denen man am liebsten mit langem Wollschal im bunten Laub tanzen mag. Anspieltipps: “Not Nineteen Forever”, “What Took You So Long?”. Live: 27.09. Luxor, Köln. - Joy Division - Unknown Pleasures
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Wenn es draußen regnet, gewittert und stürmt gibt es nichts Schöneres, als in eine Wolldecke gehüllt schwarzen Kaffee zu trinken und dieses Album zu hören. Passend hierzu ein Must-See: Anton Corbijns “Control”mit Sam Riley als Ian Curtis.
- The Shins - Oh, Inverted World
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Von vorne bis hinten ein Album voll von bezaubernden Melodien und fast schon ein Klassiker. Für den Herbstspaziergang und für sonnige Vormittage. Anspieltipps: “Caring Is Creepy”, “New Slang”. - The Indelicates - American Demo
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Simon und Julia Indelicate singen zuckersüß über das Sechzehnsein, die Kunst und die Absurditäten unserer Welt. Anspieltipps: “Sixteen”, “New Art For The People”. Live: 27.09. Glanz & Gloria, Osnabrück. - Black Kids - Partie Traumatic
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Auch im Herbst sollte das gepflegte Tanzengehen nicht zu kurz kommen. Wenn es draußen kälter wird, sind die Clubs lauschig warm und die Black Kids liefern den perfekten Soundtrack dazu. Der Hit: “I’m Not Gonna Teach Your Boyfriend How To Dance With You”. Ansonsten: “Partie Traumatic”. Live: 9.11. Werkstatt, Köln. - Editors - An End Has A Start
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Was die Editors angeht, habe ich schöne Liveerinnerungen. Imposante Songs und eine eindrucksvolle Atmosphäre. Die kann man sich mit diesem Album auch ins Wohnzimmer holen - am Besten Kerze anzünden und im Halbdunkeln genießen. - Patrick Wolf - Wind In The Wires
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Patrick Wolfs zweites Album ist ein wenig düster und nachdenklich. “The libertine is locked in jail, the pirate sunk and broke his sail.” singt er und ist wahrlich etwas ganz Besonderes. Anspieltipps: “The Libertine”, “Tristan”, “Teignmouth”… ach, eigentlich alles. - Pete And The Pirates - Little Death
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Pete And The Pirates aus Reading, England, bringen ein wenig Sommerfeeling zurück. Seit Februar steht das Album bereits in den britischen Läden und spätestens jetzt kommen die fröhlichen Songs richtig zur Geltung. Anspieltipps: “Mr Understanding”, “Come On Feet”. Live: 26.09. Studio 672, Köln.









Hihi. Haste ja doch noch was geposted!
Nice Albums, auch wenn vieles davon mir wieder zuviel “Indiekram” ist (AHAHA! YOU KNOW!)
The Courteeners hab ich mir in England gekauft und ich muss sagen, diese Platte ist sowas von arschlangweilig… bin ich wirklich enttäuscht von. da hör ich doch lieber the kooks. über glasvegas stand in der nme im juni eine riesen lobhymne, in deutschland hab ich bisher nochnix gehört, mal reinhören… das editors album gefällt beim ersten reinhören schonmal. control ist ein toller film!
ich freu mich ja immer neue musik kennenzulernen :D
@ Raoul: Pffft, bei dir ist alles von meiner Musik “Indiekram”, was du nicht kennst oder hörst ;) Pah.
@ Jamiro: Die Courteeners haben einen genialen Song, “Acrylic”, der war auch der erste, den ich von ihnen kannte. Und dann kam das Album und genau der Song war nicht drauf. Aber ich mag das Album trotzdem, auch wenn es (bis auf die “Hits”) ein wenig plätschert.
Und darauf, dass Glasvegas auch hierzulande bekannt werden, warte ich auch. Ich denke, das kommt vielleicht nächstes Jahr, immerhin spielen sie jetzt das London Calling Festival in Amsterdam und dann wird das schon.
Okay, Acrylic ist ganz cool und der Rest ist auch nicht sooo schlecht wie ichs grad geschrieben hab aber so wirklich gefallen mags mir nich, ich warte bei den songs immer darauf dass sie endlich losgehn aber die plätschern einfach weiter vor sich hin… bei mir war acrylic übrigens auf dem album drauf, als bonus-track. hab erst gedacht wär nur auf der englischen so aber kuck mal hier: http://www.amazon.de/St-Jude-Courteeners/dp/samples/B0015435KC/ref=dp_tracks_all_1#disc_1 titel 21 ;)
@ Jamiro: Ah okay, da muss man erstmal weiterklicken. Also quasi Hiddentrack, wenn ich die “non-musical silence” richtig interpretiere ;)
Trotzdem, so ein Song gehört richtig drauf. Der ist doch echt mit Abstand der beste.
der witz ist dass er hinten sogar drauf steht, in hellgrau. (die andern sind schwarz) aber mir will auch nicht so ganz klar werden warum man da 10 “leere Lieder” dazwischen packen muss oO