Live

Melt! 2007

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Foto: Marc Seebode, meltfestival.de

Das Melt! war durch und durch heiß, im wahrsten Sinne des Wortes. Tagsüber gefühlte fünfzig Grad im Schatten und mindestens doppelt so viel im Zelt, nachts dafür eine wahnsinnige Atmosphäre mit Stahlgiganten, bunten Lichtern und toller Musik. (Ausführlicher Konzertbericht mit vielen Fotos folgt auf TheHeadhoops.org).

Jamie T brachte ultimatives Sommerfeeling, es wurde langsam Abend mit Kettcar, wir schauten Ladytron und verpassten die Hits, gingen ab zu Lady Sovereign im Coca-Cola-Zelt und ließen den Abend ausklingen mit dem einstündigen Set der Thermals.

Der nächste Tag begann chillig mit einer Abkühlung im See und dann irgendwann Virginia Jetzt! (”Wer hat noch nicht geschlafen? Wer hat gestern chemische Substanzen zu sich genommen? Und, achja, wer war der Idiot, der mich gestern bei DJ Koze angerempelt hat?”) und den liebenswürdigen Shout Out Louds. Wir schauten zum fünften Mal in meinem Leben die Rifles und wurden schließlich von einer Black Rebel Motorcycle Club Autogrammstunde abgelenkt, aßen Chinesische Nudeln zum Set der genialen Hot Chip, tanzten nonstop zu Goose, genossen Tocotronic (sehr atmosphärisch) und ließen uns schließlich von Black Rebel Motorcycle Club faszinieren. Die Horrors lieferten die wohl nervigste und gestellteste Show, Shitdisco sind beim zweiten Mal auch nicht das, was sie mal waren und die Presets heizten schließlich nochmal richtig ein, mehr oder weniger.

Hat sich sehr gelohnt, meine Souvenirs sind Sonnenbrand, das Bändchen, ein Pressepass, haufenweise Heftchen und Flyer, ein Wächter des Tages Schlüsselband und eine Handy-Anwendung + Hintergrundbild, die ich mir, konsumgeil wie ich bin, kostenlos per Bluetooth am T-Mobile-Stand runtergeladen hab.

Nächstes Jahr gerne wieder.

4 Kommentare zu “Melt! 2007”

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