Kaffee und Handy, na gut, Starbucks und iPhone

© Miscpix
Der Kaffe bei Starbucks ist teuer und schmeckt nur halb so gut, wie der, den ich mir zu Hause mache. Das ist grundsätzlich erstmal ein Fakt.
Der Typ am Tisch neben uns hat ein iPhone. Er legt es auf den Tisch und gibt bei seiner Freundin damit an, wie schön es doch glänzt und wie toll man mit einem Finger ganz simpel das Bild verschieben kann. Und all die bunten Grafiken erst. Hey, das Ding ist ja real - und stimmt, iPhones sind ja tatsächlich wirkliche, technische Geräte, die faktisch existieren und wahrhaftig zu besitzen sind. Das Ding, über das alle reden, das gibt’s ja sogar.
Vielleicht liegt es daran, dass ich ein Mädchen bin, aber mir geht das iPhone am Arsch vorbei. Es geht doch schon lange nicht mehr um die reine Technik, die vielleicht “ganz hübsch”, aber nicht unbedingt “zwingend notwendig” ist. (Und niemand traut sich, es zuzugeben - ich kann das nur, weil die Leute nur “Ach, sie ist halt ein Mädchen…” stöhnen und es meinem Ruf im Endeffekt kaum schadet.)
Vielmehr ist so ein iPhone ja das Statussymbol der Alternativen, der Internetmenschen, der Webtrendsetter und der, die immer alles als erstes haben. Ich interessier mich da für was anderes. Neuer Technikscheiß als soziale/r/s [hier wissenschaftlich-bedeutungsschwangeren Fachterminus einsetzen], oder - Achtung! - Medium. Mister McLuhan hätte seine Freude daran.
Wo wir gerade bei der Uni sind, hier kostet der Kaffee 90 Cent und ich vergesse jedes Mal, den Becher zurückzubringen, um 20 Cent Pfand einzulösen. Genau genommen kostet er also eigentlich nur 70 Cent und schmeckt - nicht, dass ich Ahnung von Kaffee hätte - gut. Dafür ist der Becher auch nur halb so trendy, wie der von Starbucks.
Der Typ am Nachbartisch packt sein iPhone wieder ein und während seine Freundin ihren Kaffee schlürft, telefoniert er vorsichtshalber mit seinem alten Handy. Das iPhone könnte ja schließlich verkratzen.



Ui, ein soziologischer Klassiker. :) Tja, gar net so dumm, der gute Marshall.
Im Ernst: ich schließe mich Dir an. Ja, ich habe einen Mac und ja ich nutze (zur Zeit) die Ein-Tasten-Apple-Maus, aber auch nur, weil ich sie als sehr praktisch empfinde und sie dem Auge mehr schmeichelt, als meine Logitech-Dinger. Ganz davon abgesehen, ist die Ergonomie irgendwie angenehmer. Na ja, what ever. Was das iPhone betrifft: ich kanns auch schon länger nicht mehr hören. Wers mag, solls nutzen, letzlich ist es nur ein Gerät und Geräte werden nach ihrem Nutzen ausgewählt. Punkt. Zumindest meine bescheidene Meinung. :)
Ich mag Starbucks - klar teuer, aber mei :) Naja, ich trink auch nie dort Kaffee, mag Kaffee nicht.^^
Zum Thema iPhone: Finde das schon interessant und echt mal was neues, was es so noch nie gab - aber vieeeel zu teuer. Und rumposen sollte man damit auch nicht. Das mit dem vekratzen ist lustig ;) Wobei ich einen Test gesehen hab, wo jemand mit ner Rasierklinge richtig drüber ging - kein Kratzer …. bzw war’s ein Ipod Touch? Naja….ist ja das selbe nur ohne Phone ;)
@ Jules: Also für manche Dinge lohnt sich ein Mac natürlich schon und ich fand es in der Schule auch immer interessant, dran zu arbeiten. Aber bei den MacBooks spielt natürlich auch der Statussymbol-Faktor eine große Rolle - denn mal im Ernst, wer von euch Blogger-Jungs ist denn allgemein angesehen, wenn er mit einem Windows-Laptop unterwegs ist? ;)
Und meine iPhone-These ist ja, es geht gar nicht mehr um das Ding an sich - klar, Internet auf dem Handy, gute Grafik, Touchscreen, ist schon eine tolle Sache - viel eher spielt da eben der soziale Aspekt ne Rolle, das Ding an sich ist halt die Message und nicht das, was man damit machen kann.
@ Adrian: Also dieser Frappucino-Kram ist gar nicht mal so schlecht, aber halt enorm teuer, da stimmt - ähnlich wie meiner Meinung nach bei Apple-Produkten a la iPod - das Preis/Leistungs-Verhältnis nicht ganz.
Wie ich oben bei Jules schon gesagt hab, beim iPhone gehts ja auch weniger um die reinen Funktionen, sondern eher um das Statussymbol, denn wer heute ein iPhone hat, ist a) nicht arm und b) super modern - und auf wen a) nicht zutrifft, der kann b) zumindest erreichen, in dem er drüber redet ;)
Apple ist stylish, keine Frage. Mehr aber auch nicht. Wozu einen Haufen Geld für einen IPod zahlen, wenn ich einen anderen mit 1GB Speicher viel billiger haben und ohne Weiteres auch als Datenstick verwenden kann? Aber heute läuft ja, wie schon gesagt, alles übers Image. Ob das Objekt der Coolness dabei nun weiß, schwarz oder blaugepunktet daherkommt, von Apple oder Sony stammt, ist wohl zweitrangig. Man muss nur laut genug schreien “Oh, das MUSS ich einfach haben.” Dann finden das irgendwann auch die anderen *g*
Ich bin eigentlich ganz froh, dass es in meinem kleinen Kuhdorf keinen Starbucks gibt. Noch so eine seelenlose Multikette, wo alles überall auf der Welt gleich (bescheiden) schmeckt. Teuer ist auch ein böses Stichwort
Der Kaffee bei uns im Miner’s Coffee (schon ganze 3 Filialen in Deutschland!) ist super. Für 3 Euro bekommst du da einen halben Eimer voll Karamelkaffee-Schaum-Espresso-Zeug. Und sie haben Ledersessel in denen man diverse Meter einsinkt **
Und Iphones sind überbewertet und die können nicht einmal MMS versenden. Außerdem: Wer will schon T-com? Außerdem ist es nur ein Handy. Das sehe ich auch als Kerl so…
Gut erkannt liebe Ines. Der Statusfaktor spielt bei Apple eine große Rolle. Ich nehme mich etwas aus, weil wir Daheim eigentlich immer Macs hatten und ich so nichts anderes zu Gesicht bekommen hab.
Letzlich ist es ja auch nicht verwerflich, aber ich mag das Zurschaustellen auch nicht. Ganz allgemein und mache es deshalb einfach nicht. Für mich bleibt es ein Computer. Ein Arbeitsgerät. Punkt. Und mir ist jeder gute Autor/Blogger/Mensch lieb, egal von der verwendeten Hard- oder Software.
Davon abgesehen kann ich (als jemand, der schon die Techniknachrichten bezüglich Apple verfolgt) das iPhone inzwischen einfach nicht mehr hören oder sehen… Aber das ist eine andere Geschichte ;)
Du hast so ein Talent zum Schreiben, ey.
Die Starbucks Schweine haben, weil vor 3 Wochen schliesslich die “Weihnachtszeit” angebrochen ist, doch tatsaechlich einmal dick den wasserfesten Marker rausgeholt und auf alles ungefaehr £0,70 draufgerechnet. (hoechstwahrscheinlich mit dem im iPhone integrierten Taschenrechner, denn simple Mathematik liegt der Frau, die meinen Namen konstant und ignoranter weise falsch schreibt und versteht, offensichtlich nicht. - Hat mir allerdings schon mindestens £2 eingespart, wenns mal wieder nicht zum richtigen Wechselgeld gereicht hat)
Ach ja, bevor ichs vergesse: Dein Impressumsbildchen laed nicht und deshalb schick mir unverzueglich(!!!) deine Adresse. Geburtstagsgeschenke sollen schliesslich zeitig ankommen. Weihnachtsgeschenk gibts in LDN.
herzi, Says Kung Fu Candy Franzi
Das iPhone.. was auch immer daran toll sein soll. Ich seh’s wie du: das iPhone ist ein Statussymbol.
Außerdem frage ich mich, was man mit dem iPhone soll. Telefonieren kann ich mit meinem 2 Jahre alten Handy auch. Und sogar fotografieren (aber dafür nehme ich dann doch liebe ne richtige Kamera) und ins Internet kann ich damit auch (wenn ich es denn wollte).
Sieht zwar schick aus dieses Teil, mehr aber auch nicht. Genau wie ich es nicht verstehe, dass alle einen iPod haben wollen. Mein Aldi-MP3 Player ist auch gut. Ich will damit Musik hören und nicht allen sagen “Hey, guckt mal, ich habe einen IPOD!!”
@ wellenschlag: Seh ich ganz genauso. Wie gesagt, eine gewisse Qualität ist da, aber ohne Image nützt auch das wenig.
@ Mufflkuchen: In Amsterdam bzw. Holland gibts eine Kaffee-Kette, ein wenig teuer, aber die Mitarbeiter tragen alle wunderbare “Sleep is overrated”-T-Shirts.
Und was das iPhone angeht, nach meiner Theorie spielt es ja dann auch irgendwann keine Rolle mehr, ob das iPhone MMS versenden kann, nur für T-Mobile erhältlich ist etc. - hauptsache, man hat es. Und wer es nicht so weit bringt, sei es aus finanziellen Gründen, kann immerhin drüber reden.
@ Jules: Eben, also grundsätzlich sollte man Apple-Produkten ja auch nicht ihre Qualität absprechen, da ist natürlich schon was dran.
Und selbst mich als Apple-Laien, der keine Fachblogs/-nachrichten liest und sich auch sonst wenig damit beschäftigt, fing es an, zu nerven. iPhone hier, iPhone da und allgegenwärtig noch das MacBook, das sich ja wirklich jeder zulegt, um dann darüber zu schreiben, wie schön es ist, eins zu haben. Mal gucken, was als nächstes kommt.
@ Raoul: Aw, dankeschön :)
@ Franzi: Haha, tja, Kommerzschweine. Das geht ja überall so ab, in der Saison ist alles teurer und an Karneval muss man überall fürs Klo zahlen. Aber das mit deinem Namen… naja, die Musiker könnens auch nicht, da kannst dus noch so oft buchstabieren, in den Gesichtern stehen nach wie vor Fragezeichen. Genauso wie du sie nicht davon abbringen kannst, “Danka” zu sagen und zu schreiben xD
Und bei mir läd mein Impressumsbild… Seltsam. Naja, habs dir ja jetzt auch schon so geschickt.
@ Verena: Tja, für die einen ists der Ferrari, für die anderen das iPhone. Dem ganzen liegt ja wahrscheinlich der futuristische Gedanke zugrunde, dass wir eines Tages mit einem kleinen, praktischen Gerät alles tun können - von den typischen Computerdingen über Telefonieren bis hin zu Musik hören und und und. Vielleicht wirds eines Tages ja mal so sein, aber das ist sicher noch ein langer Weg.
du meinst sowas wie Kaffeekochen/Teekochen, Hausaufgaben machen etc? ;) das wäre mal ne tolle Erfindung