Kultur

Ah-Oh und Winke-Winke

teletubbyland.jpg
© Google Maps

Hier, nahe dem süd-englischen Stratford-upon-Avon, Shakespeares Geburtstadt, liegt bzw. lag es: das reale Teletubbie-Land. In mir breitet sich ein Gefühl der Angst aus. Ich habe Angst vor dieser heilen Welt, Angst davor, dass sie in echt existiert, wenn auch nur als Drehkulisse. Die beschaulichen, kleinen Wesen, die über den Bildschirm hüpfen und “Nochmal! Nochmal!” rufen, sind in Wirklichkeit Giganten, Tinky Winky beispielsweise ist an die 3 Meter groß und sieht ohne Kopf so aus. Po hat da mit ihren 2,50 Metern fast noch Glück gehabt.

Mal ganz abgesehen davon, dass die Teletubbies unsere Kinder verdummen und zur Homosexualität erziehen, sind sie mir reichlich egal. Vielleicht habe ich Angst vor zu heilen Welten, dem Aufeinandertreffen von Realität und Fiktion oder einfach nur vor pseudofröhlichen Monstern. Ich weiß es nicht. Jedes Mal, wenn ich das Tubbieland von oben sehe, läuft es mir noch immer kalt den Rücken herunter.

12 Kommentare zu “Ah-Oh und Winke-Winke”

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