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I'm Ines and this is my blog. I'm twenty and I currently live in Berlin, Germany. I love music, art and the simple pleasures of life which is basically what this is going to be all about.

Archive for "Musik"


Musik
4

Meine Cool List 2008

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Es hat ein wenig gedauert, aber hier ist sie, meine Cool List 2008, als Reaktion auf die diesjährige NME Cool List. Zum Vergleich: das war meine Cool List 2007.

10. Gary Powell (Dirty Pretty Things)
Gary hat eine Dauerkarte für meine Cool List und ich zitiere lediglich, was ich letztes Jahr schrieb: “Eigentlich verdient er ja Platz 1 der Jahrtausends-Cool-List für alle Zeiten, denn gäbe es das Amt eines Weltoberhaupts, würde ich ihn sofort dafür nominieren. Keine Frage, Gary ist der coolste Mensch auf Erden.” - Aber die anderen müssen ja auch mal eine Chance haben.

9. Dizzee Rascal
Oi! Fix Up, Look Sharp! Dieser Song ist großartig, aber leider waren die Clubs hier nie bereit dafür. Die Leute standen nur rum und wunderten sich über den plötzlichen Anfall von Hip Hop. Zu gern hätte ich Dizzee live erlebt, aber ich war irgendwie verhindert. Schade.

8. James Allan (Glasvegas)
James Allan hat während des ganzen Konzert seine schwarze Ray-Ban-Sonnenbrille kein einziges Mal abgenommen. Aber das hätte ich bei der Dauer-Stroboskop-Bestrahlung vielleicht auch nicht getan. Das einzige, was über seine Lippen huschte, war “Thank you!” und undefinierbare Schimpfwörter über seine Gitarre.

7. Santogold
Die Wesleyan University hat schon vor MGMT nette Dinge hervorgebracht: Santogold ist heiß, hat eine grandiose Platte gemacht und erinnert dabei natürlich unweigerlich an M.I.A., die letztes Jahr auch in meiner Cool List vertreten war.

6. Calvin Harris
Zugegeben, seine richtig coole Zeit hatte Calvin schon im letzten Jahr. Ich weiß noch, wie ich diesen Januar glücklich wie ein kleines Kind auf und ab hüpfte, als ich erfuhr, dass wir ihn beim Eurosonic Festival endlich live sehen würden. Es war großartig. Mittlerweile ist er sogar in iPod-Werbungen oder läuft bei Germany’s Next Topmodel und ich nehme es ihm kein bisschen übel. I got love for you if you were born in the 80ies.

5. Charlie Fink (Noah And The Whale)
Wer Laura Marling zur Freundin hat, das Ukulelespiel beherrscht und genial-niedliche Songs wie “5 Years Time” schreibt, den muss man ja eigentlich mögen. Der Sommer 2008 stand ganz klar im Zeichen von sun sun sun und fun fun fun.

4. Florence Welch (Florence And The Machine)
Als wir im Mai in Holland im Vorgarten saßen und die Sterne beobachteten, hatte sie für mich die schönste Stimme der Welt. Die junge Florence ist durchaus bezaubernd, wird hoffentlich bald groß und wer sie und ihre Band noch nicht kennt, sollte sie sich dringend anhören!

3. Yannis Philippakis (Foals)
Im Frühling stand Yannis plötzlich neben mir und redete mit mir. Er ist in etwa so groß wie ich - was etwas heißt - und war recht bezaubernd. Im Sommer sah ich die Foals dann auf dem Haldern wieder: es war dunkel, nieselte und über das Feld erstreckte sich ein Meer aus bunten, funkelnden Plastikregencapes. Dazu spielten sie den wundervollen Song “Cassius”, mit dem ich nach wie vor viel verbinde.

2. Scott Rinning (The Cinematics)
Die Cinematics haben ihr Album zwar schon 2007 veröffentlicht, waren aber erst Anfang des Jahres offiziell auf Deutschlandtour. Wenig später wurden sie dann zweite bei der von Jägermeister gesponsorten Rock:Liga. Wir hatten eine schöne Zeit und freuen uns auf das neue Album, das 2009 erscheint.

1. Liam Fray (The Courteeners)
Ob Liam Fray nun wirklich Liam heißt, oder sich nur so nennt, weil er gerne Liam Gallagher wäre, weiß ich nicht. Den intimidating Blick seines Vorbilds hat er aber schon ziemlich gut drauf. Und doch wirkt er wieder wie ein kleiner Junge, wenn er nur mit seiner Gitarre Akustiksongs zum Besten gibt.

Und jetzt kommt ihr: Wie sieht eure Cool List 2008 aus?

07.12.2008 at 12:21 am
Musik
2

We Have Band

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Als wir diesen Sommer Bryn von den Holloways fragten, welche Band sein persönliches next big thing wäre, zögerte er keinen Augenblick. Es gebe da so eine Band mit einem komischen Namen, meinte er. We Have Band aus London.

Erst jetzt stolperte ich wieder über das britische Trio, das dank ein wenig Hype tatsächlich bald zu einem big thing avancieren könnte. Die Single “Oh!” ist lockerer Synthpopelektrofunk, nichts absolut Neues, aber sie macht mir gerade gute Stimmung.

Medium: www.vimeo.com

Live: 10.12. Hamburg (Grüner Jäger), 11.12. Heidelberg (Zum Teufel), 12.12. Dortmund (Bakuda Club), 13.12. Berlin (Scala), 18.& 19.02. Amsterdam (Paradiso, Bloc Party Aftershow).

27.11.2008 at 11:40 pm
Musik
4

NME Cool List 2008

coollist2008.jpg

Wie im letzten Jahr habe ich es auch dieses Mal fast verpasst, dass es wieder eine neue NME Cool List gab. Die angeblich coolsten Menschen des Musikimperiums wurden gekürt und neben den üblichen Verdächtigen wie Carl Barât und Karen O sind auch ein paar neue und verwunderliche Gesichter dabei.

1. Alice Glass (Crystal Castles)
Ich verweise auf meinen Beitrag zum Crystal Castles “Konzert”… Alice schreit hauptberuflich ein bisschen zu Krach herum und erinnert mich irgendwie an diese Psychokinder aus japanischen Horrorfilmen. “Nothing matters. We’re all dust.” antwortet sie auf die Frage, ob Coolsein denn überhaupt eine Rolle spielt.

2. Jay Z
Sein Auftritt beim Glastonbury Festival war ja schon irgendwie legendär, zumindest ein bisschen. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, ob ich ihn nun mag, oder nicht.

3. Andrew VanWyngarden (MGMT)
Er ist “the pretty one” oder auch der Kerl, der aussieht wie 12 und auf Konzerten in eine Menge blickt, die voll fanatischem Übereifer genauso aussehen wie er. Oder es zumindest versuchen, indem sie sich Mamas altes Hippietuch um den Kopf binden. Doch mit MGMT und ihren Konzerten verbinde ich durchaus schöne Momente, sie haben großartige Songs geschrieben und einen Platz auf dem Coolness-Siegertreppchen verdient.

4. Alex Turner (Arctic Monkeys / The Last Shadow Puppets)
“Ist das nicht Alex Turner?” fragte mich meine Freundin vielleicht zwei Stunden vor Neujahr in einem Londoner Club und deutete mit ihrem Kopf auf den Kerl, der neben uns stand und ein Bier schlürfte. In der Tat. Alex hatte zwar nicht viel Spaß, aber holte seiner Freundin Alexa brav Drinks von der Bar und schlich sich vor der allgemeinen Happy-New-Year-Euphorie gekonnt nach draußen.

5. Sam Dust (Late Of The Pier)
Obwohl ich Late Of The Pier kenne und gut finde, musste ich ihn erstmal googlen. Denn spontan fallen mir bei dieser Band nur eine verschwommene Masse kleiner Jungs ein und ein rothaariger Typ, der glaube ich Schlagzeug spielt. Viel schlauer war ich nach dem Googlen immer noch nicht.

6. Ladyhawke
Heutzutage brennt alles. Zum Beispiel Hamburg, wie 1000Robota singen, oder eben Paris. Vor allem im Remix ist “Paris Is Burning” ein ziemlicher Kracher, seine Sängerin ist auch nicht von schlechten Eltern (Aber sorry Jungs, die Klatschpresse sagt, sie steht lieber auf Frauen).

7. Caleb Followill (Kings Of Leon)
Zugegeben, “Sex On Fire” ist wohl einer der Songs des Jahres 2008, von dem sich jeder wünscht, er hätte ihn geschrieben. Ein paar Brüder sind uns da allerdings zuvorgekommen

8. M.I.A.
Diese Frau ist heiß. Und sie war schon im letzten Jahr auf Platz 7 meiner persönlichen Cool List und dem habe ich auch eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Irgendwann im Frühling fuhr ich mit einer Mitfahrgelegenheit, einem jüngeren Musikmanager nach Berlin - seine dreizehnjährige Tochter saß auf der Rückbank, hörte M.I.A. und ich beglückwünschte sie zu ihrem Musikgeschmack.

9. Liam Gallagher (Oasis)
Auch nach längerer Zeit der Musikaffinität schaffe ich es immer noch nicht ganz, Noel und Liam auseinanderzuhalten. Ich glaube, das ist so etwas wie eine Rechts-Links-Schwäche. Viele Leute haben sie, aber keiner will es zugeben. Aber es scheint, als würde Liam die Pöbeleien neuerdings eher seinem Bruder überlassen.

10. Caroline McKay (Glasvegas)
Glasvegas sind die neuen Schottischen Helden und ihr Album ist auf jeden Fall fester Bestandteil meines Herbst-Soundtracks. Caroline ist die einzige Frau und spielt Schlagzeug, was ihr schon allein aus Prinzip einen Platz in den Top 10 einbringt. (Allerdings sind heutzutage schlagzeugspielende Frauen in Rockbands nicht weniger ungewöhnlich, als schwarze US-Präsidenten.)

Was meint ihr?
Meine persönliche Cool List des Jahres 2008 folgt natürlich.

06.11.2008 at 03:17 pm
Musik
6

We Were So Pretty, Now This Is It

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It is with some sadness we announce the farewell of the Dirty Pretty Things. It’s been a glorious three years which we all would gladly live out again, but it is time for us to try new things. (not The Libertines). We are reluctant to give up touring but will give the last waltz everything. We have and are determined to go out as we came in, after which we all have other ventures to be getting on with and splendid future plans. Heartfelt thanks to all who made it what it was, much love and we’ll see you on the road. (Dirty Pretty Things)

Vorhersehbar oder nicht, ich blicke zurück auf schöne Momente mit einer meiner liebsten Bands.

Wundervolle Konzerte, “Smile!”, großartige Busfahrer, dreckige Hosen, bruised knees and battered shins, seltsame Fotoshootings und Rotwein, free striped T-Shirts, betrunkenes Bowling, “Want some chocolate?”, Schoko-Ostereier teilen, viele neue Bekanntschaften und altbekannte Gesichter, zu viel mit den falschen Journalisten reden, “Tell me a joke!” - “Penis.” - “That’s not funny at all.”, Kritzeleien auf Handtaschen, baseist? bassist? rudimentary crackwhore?, Fotos an Bahnhofs-Fotoautomaten ausdrucken, Rap-Sessions mit Carl, “Folgen Sie einfach dem Auto vor uns!”, Picknicks im Park mit Kuchen und Gin in teacups, lange Zugfahrten, nuschelnde Engländer, kribbelnde Vorfreude, Timmy!, Tourist spielen, im Park sitzen und komische Schwedenbands beim Soundcheck beobachten, Geburtstagskerzen mit Schweinchen, Running Gags und Tränen lachen. Danke für die schöne Zeit!

Live: 20. November, Köln, Luxor.

(Disclaimer: Die Idee zum Titel habe ich mehr oder weniger dreist von Frank geklaut und das Zitat stammt aus dem Song “Wondering” vom Album “Waterloo To Anywhere”.)

03.10.2008 at 02:45 pm
Musik
6

10 Alben für den Herbst

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Der Herbst ist eine besinnliche und faszinierende Jahreszeit. Meinen Herbst-Tipps vom letzten Jahr habe ich auch jetzt nicht wirklich etwas hinzuzufügen - alles, was noch fehlt, ist der perfekte Soundtrack zum in-die-Pfützen-hüpfen und Kastanientierchen-basteln. Oder so.

Meine persönlichen Top Ten für 2008 in zufälliger Reihenfolge.

  1. Hercules And Love Affair - Hercules And Love Affair (MySpace)
    Ein bisschen hip sind sie ja schon. Next Big Thing und so. Und funkig. Das selbstbetitelte Album bringt die nötigen Neonfarben in den Alltag zurück, wenn die Tage langsam kürzer und grauer werden. Sowas wie knallpink zum Beispiel. Oder hellgrün. Anspieltipp: “Hercules Theme”.
  2. Glasvegas - Glasvegas (MySpace)
    Aus Schottland kommt, wie der Name schon vermuten lässt, dieses Quartett. Einfach, klassisch und mit schallenden Gitarren kommt das Debütalbum daher. Auch, wenn es draußen grau ist. Anspieltipps: “Daddy’s Gone”, “Geraldine”. Live: 15.11. Paradiso, Amsterdam.
  3. The Courteeners - St. Jude (MySpace)
    Sie schreiben kleine, Britische Rocksongs, zu denen man am liebsten mit langem Wollschal im bunten Laub tanzen mag. Anspieltipps: “Not Nineteen Forever”, “What Took You So Long?”. Live: 27.09. Luxor, Köln.
  4. Joy Division - Unknown Pleasures (MySpace)
    Wenn es draußen regnet, gewittert und stürmt gibt es nichts Schöneres, als in eine Wolldecke gehüllt schwarzen Kaffee zu trinken und dieses Album zu hören. Passend hierzu ein Must-See: Anton Corbijns “Control” mit Sam Riley als Ian Curtis.
  5. The Shins - Oh, Inverted World (MySpace)
    Von vorne bis hinten ein Album voll von bezaubernden Melodien und fast schon ein Klassiker. Für den Herbstspaziergang und für sonnige Vormittage. Anspieltipps: “Caring Is Creepy”, “New Slang”.
  6. The Indelicates - American Demo (MySpace)
    Simon und Julia Indelicate singen zuckersüß über das Sechzehnsein, die Kunst und die Absurditäten unserer Welt. Anspieltipps: “Sixteen”, “New Art For The People”. Live: 27.09. Glanz & Gloria, Osnabrück.
  7. Black Kids - Partie Traumatic (MySpace)
    Auch im Herbst sollte das gepflegte Tanzengehen nicht zu kurz kommen. Wenn es draußen kälter wird, sind die Clubs lauschig warm und die Black Kids liefern den perfekten Soundtrack dazu. Der Hit: “I’m Not Gonna Teach Your Boyfriend How To Dance With You”. Ansonsten: “Partie Traumatic”. Live: 9.11. Werkstatt, Köln.
  8. Editors - An End Has A Start (MySpace)
    Was die Editors angeht, habe ich schöne Liveerinnerungen. Imposante Songs und eine eindrucksvolle Atmosphäre. Die kann man sich mit diesem Album auch ins Wohnzimmer holen - am Besten Kerze anzünden und im Halbdunkeln genießen.
  9. Patrick Wolf - Wind In The Wires (MySpace)
    Patrick Wolfs zweites Album ist ein wenig düster und nachdenklich. “The libertine is locked in jail, the pirate sunk and broke his sail.” singt er und ist wahrlich etwas ganz Besonderes. Anspieltipps: “The Libertine”, “Tristan”, “Teignmouth”… ach, eigentlich alles.
  10. Pete And The Pirates - Little Death (MySpace)
    Pete And The Pirates aus Reading, England, bringen ein wenig Sommerfeeling zurück. Seit Februar steht das Album bereits in den britischen Läden und spätestens jetzt kommen die fröhlichen Songs richtig zur Geltung. Anspieltipps: “Mr Understanding”, “Come On Feet”. Live: 26.09. Studio 672, Köln.
06.09.2008 at 08:01 pm
Musik
4

Ines und die Kooks

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Wenn einer nicht die Erlaubnis hat, MGMT zu covern, dann sind es zweifelsohne die Kooks. Sie tun es trotzdem. Mit akustischer Gitarre und britischem Akzent. Ich würde es gerne komplett scheiße finden, aber dafür mag ich den Song zu sehr.

Anfang Mai habe ich (wie berichtet) die Band aus Brighton spontan für SchoolJam interviewt. Das Heft, in dem das Interview nachzulesen ist, ist bereits vor einer Weile erschienen und nun entdeckte ich durch Zufall das zugehörige Video.

Ungeschnitten, im Originalton und spontan.

[flv:http://www1.schooljam.de/magazin/0804/kooks.flv 400 300]

Quelle: SchoolJam - The Kooks im Interview

31.08.2008 at 03:35 pm
Musik
2

Muxtape Day #3

Nach dem Muxtape Day #1 und #2 hier die dritte Ausgabe, wie immer mit momentanen Lieblingssongs oder einfache einer spontanen Auswahl an Musik. Schickt mir auch weiterhin eure Muxtapes, ich will Musik!

MUXTAPE ist die neue Generation des Mixtapings, hier kann man Listen von Songs zusammenstellen, sie mit anderen Leuten teilen und immer wieder neue Lieder und Kombinationen entdecken.

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“Come over to mine and we’ll drink some beer, get on a bus and get the fuck out of here.”
klammerauf.muxtape.com RSS

  1. The Heavy - Girl
  2. Lykke Li - Breaking It Up
  3. Foals - Cassius (live)
  4. Joe Lean And The Jing Jang Jong - Lonely Buoy
  5. Glasvegas - Daddy’s Gone
  6. Midnight Juggernauts - Into The Galaxy
  7. The Courteeners - Not Nineteen Forever
  8. The Indelicates - Julia, We Don’t Live In The 60s
16.08.2008 at 12:19 pm
Musik
10

I Kissed A Girl

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Ohwürmer sind anstrengend. Sie nerven, gehen einem auf den Geist und man möchte seinen Kopf gegen die Wand schlagen, während irgendetwas im Hinterkopf immer noch die diabolische Melodie summt.

Mein aktueller ist I Kissed A Girl von Katy Perry, über ein Thema, das in Wirklichkeit doch gar nicht so verrucht ist, wie es auf den ersten Blick klingt. Im Radio rauf und runter gedudelt und eigentlich doch wahnsinnig unspektakulär. Aber irgendwie gut. Und seit Tagen in meinem Kopf.

Argh!

Übrigens, irgendein Boulevardmagazin, das letztens im Hintergrund lief, prophezeihte direkt den neuen Trend aus Hollywood: Bisexualität! Gleich neben neuen Faltencremes und rohem Gemüse. Ahja.

02.08.2008 at 05:04 pm
Musik
8

Muxtape Day #2

Um den Muxtape Day #1 fortzführen, habe ich passend zum sommerlichen Wetter draußen einen neuen Musikmix erstellt. (Übrigens unabhängig von Marcel, der mir da irgendwie zuvorgekommen ist und seine Idee telepathisch an mich übertragen hat.)

MUXTAPE ist die neue Generation des Mixtapings, hier kann man Listen von Songs zusammenstellen, sie mit anderen Leuten teilen und immer wieder neue Lieder und Kombinationen entdecken.

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“Rest now, weary head, you will get well soon.”
klammerauf.muxtape.com RSS

  1. Get Well Soon - Prelude
  2. Friendly Fires - On Board
  3. Pete And The Pirates - Mr Understanding
  4. Larrikin Love - Downing St. Kindling
  5. The Whitest Boy Alive - Burning
  6. MGMT - Weekend Wars
  7. Babyshambles - Sedative
  8. The Virgins - Private Affair
25.07.2008 at 03:27 pm
Musik
8

Muxtape Day #1

Ich bin ja schon lange Fan von MUXTAPE, der neuen Generation des Mixtapings. Hier kann man Listen von Songs zusammenstellen, sie mit anderen Leuten teilen und immer wieder neue Lieder und Kombinationen entdecken. Also habe ich mich auch einmal daran versucht und mein erstes, eigenes Muxtape erstellt, das ich ab jetzt regelmäßig updaten werde - zum Muxtape Day eben.

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“So put your hands on your waistline, and move your body to the bassline!”
klammerauf.muxtape.com RSS

  1. Fangs - Fangs City Rockers
  2. BEAT!BEAT!BEAT! - One Day In The Woods
  3. Bloc Party - Helicopter (Whitey Remix)
  4. Late Of The Pier - Bathroom Gurgle
  5. we are THE PHYSICS - Less Than Three
  6. MGMT vs. Daft Punk - One More Time To Pretend
  7. Bondage Fairies - He-Man
  8. Black Kids - I’m Not Gonna Teach Your Boyfriend How To Dance With You (The Twelves Remix)
  9. Florence And The Machine - Postcards From Italy (Beirut Cover)
11.07.2008 at 08:37 am
Musik
1

Wenn ich heute DJ wäre… (2)

… würde ich folgendes auflegen:

Medium: www.youtube.com

  • we are THE PHYSICS
  • we are THE PHYSICS bei MySpace
  • we are THE PHYSICS bei der Hype Machine
  • Presseschau: TheHeadhoops, Musikexpress

… bin ich aber nicht. Gott sei Dank.

12.05.2008 at 09:50 pm
Musik
3

Auf Kooks-Mission in Wuppertal

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Als Anna mich gestern anrief, um mich zu fragen, ob ich die Kooks interviewen wolle, hielt ich es zuerst für einen schlechten Scherz. Diese Band war mir stets suspekt gewesen, ich sah sie 2006 als Indie-Newcomer einen Gig nach dem anderen verkacken und irgendwann hatte ich keine Lust mehr. Wir tauften sie mehr oder weniger liebevoll The Cocks und ich ignorierte die Musik so gut es ging.

Aber nun suchten Schooljam jemanden, der Bandinterviews machte und kurzfristig Lust und Zeit hätte und so sagte ich spontan ja.

Wir fuhren also nach Wuppertal, wo ein exklusives Einslive Radiokonzert stattfinden sollte. Es war warm und sonnig, der Club war ein Theater mit Sitzreihen, die an ein Kino erinnerten und vor dem Eingang warteten bereits scharenweise junge, weibliche Fans.

Es gab Drinks for free vom Haus, wir bauten unser Equpiment auf der Tribühne auf und nahmen Platz mit Luke und Paul. Auf den ersten Blick zwei britische Jungs, die viel redeten, nuschelten und in erster Linie Musik, Party und Fußball im Kopf hatten. Allerdings waren sie gerade einmal Anfang zwanzig und bereits dicker im Musikgeschäft als manch anderer es jemals zu träumen gewagt hätte. Die Platte “Inside In, Inside Out” war ein Renner gewesen und auch der Nachfolger “Konk” wurde in der Musikpresse als Sommer-Hitalbum gelobt. Die Shows in Köln und Berlin waren bereits restlos ausverkauft.

Wir redeten also über das Leben auf Tour, die neue Platte, Rockstar-Pfarrer, Festivals auf Bauernhöfen und Fußballspiele gegen Kinder. Relaxed, in Kino-Ambiente und all meine Erwartungen übertreffend. Als die Jungs die brandneue, schwarze E-Gitarre signierten, die es bald zu gewinnen gibt, wusste ich: irgendwie sinds doch nur kleine, englische Jungs.

Das Interview sowie ein Video (ja, es wurde tatsächlich gefilmt) gibt es bald bei Schooljam.

09.05.2008 at 01:08 am
Musik
8

Wenn ich heute DJ wäre…

… würde ich folgendes auflegen:

Medium: www.youtube.com
(unoffizielles Video)

  • Who is MGMT?
  • MGMT bei MySpace
  • MGMT bei der Hype Machine
  • Presseschau: Spex, Intro, Vice

… bin ich aber nicht. Gott sei Dank.

28.04.2008 at 09:00 pm
Musik
7

Ein Song für die Ewigkeit

Medium: www.youtube.com

Es geht doch nichts über wunderschöne, mit Musik verbundene Erinnerungen. (Und eine kleine Ablenkung in der Phase der akuten Unkreativität, wie der ein oder andere vielleicht schon gemerkt hat.) Ganz großes Kino, sollte man auch live nicht verpassen.

12.03.2008 at 10:20 pm
Musik
8

Valentinstagscontent: Louis XIV

Nie war Musik so sexy wie bei Louis XIV. Schon der erste Longplayer “The Best Little Secrets Are Kept” aus dem Jahre 2005 war ein wahrer Porno für die Ohren. Parental Advisory — Explicit Content? Mit Passion.

Nun sind sie zurück - mit dem Album “Slick Dogs And Ponies” und der zugehörigen Singleauskopplung “Guilt By Association” mit auffallend elektronischer elektrisierender Bassline. Sicher kein musikalisches Meisterwerk, aber wer sich schon immer gefragt hat, wie Sex in Musikform klingt - so zum Beispiel:

Medium: www.youtube.com

There’s two things I’m passionate about in life. And that’s music, creating things, and girls. I have a tremendous affection for both. And my focus is very narrowly on those things. - Jason Hill, Louis XIV (fm4)

  • Louis XIV - Guilt By Association (mp3)
  • Louis XIV - Slick Dogs And Ponies (2008) bei Amazon kaufen
  • Louis XIV - The Best Little Secrets Are Kept (2005) bei Amazon kaufen
14.02.2008 at 02:02 pm
Musik
1

good review = cash/drugs/hookers

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Aus der Reihe “Wenn Musiker bloggen…”: Sonst eher schlicht und glatzköpfig bloggt Moby angesichts seines neuen Albums “Last Night” gesegnet von Humor über sein Angebot an die Presse:

If you’re a journalist and you’re thinking of either giving ‘Last Night’ a bad review or writing something nasty about me i’d be more than happy to send cash/drugs/hookers to you in the interest of receiving good press. I’m all for freedom of the press, but i’m not averse to some good old-fashioned 4th estate payola(to spell it out: bad review=no cash/drugs/hookers. good review=cash/drugs/hookers). I know that some members of the press find me distasteful. I understand, I’m opinionated and annoying. but don’t you think you could shelve the bad review in the interest of free money or drugs? Come on, everyone’s doing it. just pretend you’re a member of the house of representatives.

Wie so oft, die Musik ist ein schmutziges Geschäft.

(via)

06.02.2008 at 08:04 pm
Musik
3

Zukunft III

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Der Weg zur Großstadt-Indiedisse ist der beste Zeitpunkt für tiefgründige, musikalische Gespräche und Fragen, die die Welt bewegen. Noch einmal kurz die Theorie durchgehen, bevor es zur Praxis übergeht. Diesmal ging es um Trends: Was kommt als nächstes?

Während Frühling und Sommer 2007 dafür draufgingen, zu elektronischem Geballere abzugehen, reißt die Nerds heute schon lange kein “It’s A Rave, Dave” mehr vom Hocker. Nur wo, zwischen all den MySpace-Kids, Lokalhypes und Kellerbands findet sich das, was als nächstes die Massen bewegt?

Schon allein die Idee des Orakel-Spielens (und die Tatsache, dass man damit sogar richtig reich werden könnte) ist zu verführend, um sie mit einem “Mir doch scheißegal, ich hör eh nur, was mit gefällt.” abzutun.

Ein Trend dauert ja bekanntlich so lange, bis ihn auch der letzte mitbekommen hat. Und die Tatsache, dass manch einer erst bei der britische Rockmusik angekommen ist, müsste also - sollte Theorie stimmen - bedeuten, dass es noch lange nicht vorbei ist. Wir drehen uns im Kreis, jede Stufe ist eine Weiterentwicklung der vorherigen. Und am Ende sind wir wahrscheinlich wieder dort angekommen, wo alles begonnen hat (wo eigentlich?). Verzwickte Sache, das mit den Trends.

Aber zurück zur Musik. Wir schreiben Januar 2008 und Booker und Clubkids suchen gleichermaßen nach dem neuen Scheiß von morgen. Wie wär’s mit Hip Hop? Hadouken! haben’s vorgemacht und den Sprechgesang aus dem Ghetto geholt - allerdings sahen sie dabei genauso Banane aus wie ihre Kollegen aus der Glowstickhölle und auch ein Seitenhieb für die Szene konnte da nicht mehr viel reißen. Aber die Richtung ist schon einmal gut.

Elektro und Hip Hop könnte was werden, da waren wir uns schließlich einig. Und, angesichts der alten Hasen der Szene gar nicht einmal so eine schlechte Wahl. Da ist zum Beispiel Jake The Rapper (allein der Name!), der wohl zur Kategorie “bärtige, dicke Männer hinterm DJ-Pult” gehört:

“Vielleicht mach ich nicht unbedingt etwas Neues, aber ich breche sehr viele Schubladen gleichzeitig auf. Ich bin alt, fett, bärtig und ehrlich. Ich mache HipHop, Elektro, Techno und Zeugs, ich rappe, singe und teile mich mit. Es gibt Fans, Freunde und Combination Records, die genau dieses Potenzial interessiert. Das ist toll.” (De-Bug, 25.07.2005)

Geil. Ich sag’ nur nochmal: allein der Name! Sollte man sich wenigstens 2008 nicht entgehen lassen. Und falls jemand das hier nächstes Jahr liest: Wir haben’s vorhergesehen! Danke.

27.01.2008 at 03:23 am
Musik
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Fuck me, I’m famous

Eins der coolsten Stöckchen seit langem ist dieses hier. Einmal ein bisschen Rockstar spielen, denn wer träumt nicht von einem eigenen Album? Wie es dann letztendlich aussieht, ist eine andere Frage - aber ich habe mich mal drangewagt.

First, get the name of your band: this will be the first article title on http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random

Wikipedia lenkte mich auf Rotterdam Blitz, das Bombardement der niederländischen Stadt im zweiten Weltkrieg. Einmal abgesehen von dem doch recht ernsten Hintergrund klingt es nach einem anständigen Bandnamen. Eher so nach Heavy Metal. Wobei, eine gewisse schematische Ähnlichkeit zu Tokio Hotel lässt sich auch nicht abstreiten. Oder Blitz wie Disco, Rave und LSD.

Get the title of your album: the last four words of the very last quote: http://www.quotationspage.com/random.php3

Hier ein Zitat von Plutarch: To find a fault is easy; to do better may be difficult. Clever, weise und “Better May Be Difficult” ist gar kein so schlechter Albumtitel. Ein bisschen Herzschmerz und Rock’n'Roll-Attitüde.

The third picture, no matter what it is, is your album cover: http://www.flickr.com/explore/interesting/7days

Hier haut es dann nicht mehr ganz so hin. Flickr wählt mir als drittes Bild eine Landschaft aus einer netten Perspektive. Inwiefern es erlaubt ist, das Bild nachträglich mit Photoshop zu bearbeiten, weiß ich nicht, deshalb habe ich mich auf das Nötigste beschränkt. Nicht unbedingt meine Musik, aber seht selbst:

“Das dritte Album von Rotterdam Blitz schlägt deutlich ruhigere Töne an. Countryrock gepaart mit kräftigen Gitarrenriffs und einem Hauch von Melancholie. Die Vorfreude auf den Sommer ist garantiert und bei einem sind wir uns einig: besser ist in der Tat schwer.”

rotterdamblitz.jpg

Dann mal los, ich will eure Alben sehn!

14.01.2008 at 12:23 pm
Musik
4

Meine Cool List 2007

Nach meinem kleinen Kommentar der NME Cool List 2007 blieben nach wie vor viele Fragen offen. “Wen findet die denn jetzt cool?” zum Beispiel. So habe ich mich also hingesetzt und meine eigene, vollkommen subjektive Cool List aufgestellt - aus tollen Musikern, die mir das Jahr 2007 ein bisschen schöner gemacht haben. Voilà.

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10. Morgan Yeah? (Does It Offend You, Yeah?)
Der Typ geht ab. Klingen DIOYY auf Platte doch ziemlich elektronisch und nicht sonderlich live-praktikabel, sind sie auf der Bühne ein Feuerwerk der positiven Energie (ich berichtete), was sicher auch am charismatischen Frontmann liegt. Und der ist cool, das hat selbst der NME gewürdigt.

9. Emily Rotter (Boys Of Brazil)
Diese Friese muss man erstmal nachmachen… Emily Rotter ist jung, spielte schon mit Faris Badwan (The Horrors) in der Band The Rotters und hat sehr interessante Haare. Boys Of Brazil spielen sich hier und da durch die Clubs, haben 2007 richtig losgelegt und verdienen definitiv mehr Aufmerksamkeit. Anhören!

8. Jet Storm (Trash Fashion)
It’s a rave Dave, dam da dam da dam, it’s a rave Dave, dam da dam da dam, just lots of people in a room spreading love and listening to tunes, it’s a rave Dave! So viel zur Nurave-Hymne des vergangenen Jahres, inbrünstig dargeboten von einem Typen in Turnschuhen, Shorts und langen Haaren, fernab der Neon-Hipster-Kultur und Hype-Pop-Fraktion. Jet Storm ist übrigens sein Künstlername, wer hätte das gedacht…

7. M.I.A.
Siehe hier. Oder hier. Geil. Powerfrau. Supercool. Krass genial. Wow. Super Stimmung und überhaupt, ich bin für eine höhere Frauenquote, was Coolness angeht, selbst wenn meine Liste auch eher Männerdominant ist. Liegt aber daran, dass ich selbst weiblich bin. Egal. M.I.A. - großartig!

6. Gary Powell (Dirty Pretty Things)
Eigentlich verdient er ja Platz 1 der Jahrtausends-Cool-List für alle Zeiten, denn gäbe es das Amt eines Weltoberhaupts, würde ich ihn sofort dafür nominieren. Keine Frage, Gary ist der coolste Mensch auf Erden und belegt hier lediglich nur den sechsten Platz, weil es um 2007 im speziellen geht. Gary owns the world, trotz allem.

5. Luis Felber (Jamie T Band)
Luis hat eigentlich einen viel längeren Namen, spielt Gitarre in der Jamie-T-Band The Pacemakers und außerdem noch in einer Grunge-Band, den Eraserheads. Bekannt wurde er trotzdem im Hintergrund von einem der coolsten Musiker aus England und hinter dunklen Ray Bans versteckt sich ungeahnte Coolness. “I’ve been watching you!” (”If You Got The Money”).

4. Patrick Wolf
Jugendlicher Ausreißer, Peter Pan von heute, glitzerndes Märchenwesen - Patrick Wolf hat viele Gesichter und dafür lieben wir ihn. He’s bringing sexyback, Glitter und wundevolle Musik von Pop zu Electrofolk und wieder zurück. Und er liebt die Musik, dafür lieben wir ihn umso mehr. The magic position ist in diesem Falle Positon 4.

3. Edward Larrikin (The Pan I Am)
Der Shock über die Trennung von Larrikin Love sitzt uns immer noch tief in den Knochen, doch ehe wir uns versehen konnten, meldet sich Ed mit seinem Soloprojekt (ich berichtete) und neuen Songs zurück und nimmt und ein kleines bisschen Wehmut. Gewöhnungsbedürftig, aber doch irgendwie genial - Ed Larrikin ist ein Phänomen und Nummer drei in meiner Liste.

2. DJ Feadz
Uffie? Wer war das nochmal? Zugegeben, hätte ich zu viel Geld, würde ich mir diesen kleinen Franzosen auch für eine Geburtstagsparty buchen, am liebsten für 24 Stunden. Während seine Freundin das Publikum nur müde gähnen lässt, bringt er mit seinen DJ Sets die Menge an den Rand der Extase und wirkt dabei fast schon schüchtern - wie ein kleiner Franzose eben. Diese Coolness muss belohnt werden.

1. Jack Peñate
Schon früh wusste jeder, dieser Typ wird das nächste große Ding werden: mit einer unverkennbaren Stimme, Käppi, Holzfällerhemd, einem Grinsen im Gesicht und wunderschönen Klängen. Und tatsächlich, dieses Jahr hat er es eindeutig verdient, die coolste Person zu sein. Wer ihn also noch nicht kennt, sollte das schleunigst ändern. Peñate spricht man übrigens Pen-jah-tej aus, nur mal so - das lernte ich allerdings auch erst diesen Herbst.

So weit, so gut - wie sieht’s bei euch aus? Wer hat euer Jahr 2007 schöner gemacht? (Muss ja nichts mit Musik zu tun haben.)

27.11.2007 at 07:54 pm
Musik
4

NME Cool List 2007 - wo warn wir stehngeblieben?

Ich gebe es ja zu, ich hinke der Zeit ein wenig hinterher. Aber erst vor ein paar Tagen hielt ich endlich die neue (aka. vor-vorletzte) Ausgabe des New Musical Express in meinen Händen und las im Presseladen am Hauptbahnhof aufmerksam die diesjährige Cool List, eine Top 50 der “coolsten” Persönlichkeiten im britischen Musik-Imperium. Gekauft habe ich den Kram nicht, immerhin kosten die paar Seiten hierzulande 5,50€, ohne dass wirklich etwas Weltbewegendes drinsteht. Aber ich verschluckte mich beinahe an meiner Zunge, als ich die Liste überflog und will es mir nicht nehmen lassen, die Plätze 1 bis 10 sinnvoll zu kommentieren.

nmecoollist.jpg

1. Frank Carter (Gallows)
Who the fuck are Gallows? Klar, de gibt’s, aber was macht einen blutliebenden Tatookünstler, der hobbymäßig in einer Punkband spielt, zum coolsten Menschen des kleinen NME-Universums? Tja. “I’ve gotta get a ‘Fuck The NME’ tattoo,” he declared. “I did say if they put me Number One I’d get it done, because they’d probably think that was cool and that would cement my place for next year.” (Quelle) Ahja.

2. Jamie Reynolds (Klaxons)
BITTE? Nichts für ungut, aber - erm… sorry, aber… Anfangs des Monats traf ich bei meinem heißgeliebten London Calling Festival meine aufgeregten Freunde “Jamie Reynolds is here!” - “Erm… so which Klaxon is it?” - “The fat one.” - “The fat bearded one?” - “Yes.” - “Ah!” Alles klar. Ich war ratlos, denn welcher gehypte Brite hängt am Wochenende in Amsterdam rum, wenn er nicht grad selber dort spielt? Gras kriegt man doch schließlich auch in Camden. Aber ich wurde aufgeklärt, der Jamie (nicht zu verwechseln mit James oder gar Simon) ist nämlich mit Lou Hayter (Keyboarderin von New Young Pony Club und #36 dieses Jahr) zusammen - und die spielte zufällig an diesem Abend. Ist eh alles Inzest.

3. Lovefoxxx (CSS)
Apropos Klaxons… Noch so ‘ne Romanze von der NME New Rave Tour aka. britische Rockstar-Singlebörse #1. Simon und Lovefoxxx, die sicher nur einen solchen Künstlernamen hat, weil ihr bürgerlicher Name brasilianisch und nicht aussprechbar ist. Hat mich damals auf die Bühne geholt und schenkte mir Redbull - dass dieses Getränk bei mir Kotzreiz auslöst, konnte sie ja nicht wissen.

4. Ryan Jarman (The Cribs)
Der Cribs-Gig dieses Jahr war ja bei mir getränkt in allgemeiner Abschiedsstimmung und daher etwas ganz Besonderes - im Gegenteil zum Comeback der Cribs. Das war irgendwie, naja, sagen wir lahm. Vor knapp 2 Jahren, bei den NME-Awards 2006 nämlich, sprang Ryan doch tatsächlich auf den Tisch der Kaiser Chiefs (und verletzte sich nebenbei schwer) - heute ist er eher ein wenig in die Jahre gekommen.

5. Lethal Bizzle
Wer Hip Hop macht, möglichst Brite und nicht Ganxtah ist, ist schonmal cool. Hat damals mit Kanye West geklappt (obwohl der ja bekanntlich kein Brite und irgendwie doch ganz schön asozial ist), Mike Skinner ist eh ein Held (das mein ich durchaus ernst) und wenn Mr. Bizzle dann auch noch einen auf Electro macht, kann ja nichts mehr schiefgehn. Niedlich ist er ja schon - bizzle bizzle!

6. Alex Turner (Arctic Monkeys)
Hachja, was waren das noch für Zeiten, als der kleine, pickelige Alex (war es 2005?) den ersten Platz belegte. Wir lachten uns kaputt, weil er selbst Pete & Carl toppte - aber klein Alex ist erwachsen geworden, angeblich hat er mittlerweile sogar Bartwuchs und außerdem das zweite Album draußen. Cool.

7. Kate Nash
Ich kenne niemanden, der in Deutschland vor allem in der zweiten Hälfte des Jahres so gehyped wurde, wie sie. Auf einmal hört man Dinge wie “Die singt auf britisch, oder? Das klingt ja mal interessant!” Oho! Alle Konzerte sind ausverkauft, sie lacht mich jeden Tag vom Plakat an und wirkt dabei wie die Plain White T’s gekreuzt mit Paolo Nutini und Lili Allen. Doch wer Kate Nash schonmal live gesehen hat, wird mir zustimmen, dass sie doch durchaus charmant ist. Und vielleicht ein bisschen cool.

8. Amy Winehouse
Keine wurde so viel gedisst und ge-gossipt wie Amy Winehouse. Plötzlich hatte sie einen Ehemann, ein passendes Tattoo und eine kleine Heroinsucht und wer den ganzen Tag taff und Explosiv guckt, muss wohl irgendwann wirklich der Meinung sein, man könne als “Junkie” seinen Lebensunterhalt verdienen und dass “Rüpel-Rocker” eine angesehene Berufsbezeichnung ist. Amy Winehouse hats allen gezeigt und verdient die Nummer 8.

9. Beth Ditto (The Gossip)
Apropos Gossip… Beth Ditto hat eine Mörderstimme, performt im Badeanzug oder Bikini, rasiert sich nicht die Achselhaare und lässt sich beinahe nackt ablichten - seht selbst. Ob das geht oder nicht, daran scheiden sich die Geister und ihr ist es schnuppe. Einzig Art Brut’s Eddie Argos beweist Humor und ist damit ebenso cool wie sie. Aber wie sagte schon Hans-Werner Olm? “Verhüllt eure Körper, ihr Nacktschnecken!”

10. Keith Richards (The Rolling Stones)
Ha ha haha hahahaha. Hahahaha haha hahahaha. Ahahahahaha. “Ich fiel in meinem Urlaub von einer Palme und muss daher leider das Konzert absagen!” gehört übrigens zu den besten Konzertabsagen des Jahrtausends - das gab’s noch nicht mal bei den Babyshambles.

So weit so gut, die restlichen Plätze gibt es u.a. beim Musikexpress. Und meine persönliche Cool List of 2007 gibt’s vielleicht beim nächsten Mal.

20.11.2007 at 10:59 pm
Musik
4

Girls just wanna be sixteen

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Eine der charmantesten Bands sind schon lange The Indelicates. Julia sang schon bei den Pipettes, Simon schrieb ein Musical und wer sich für seine Videos als seine eigenen Großeltern verkleidet und einen Song namens “Wating for Pete Doherty to die” schreibt, hat definitiv mehr Beachtung verdient.

Für das Versions-Projekt remixten Fans und Musiker nun die aktuelle Singe “Sixteen” (jetzt schon ein Klassiker, Video hier) und heraus kam neben einer süßen Barbershop-Version und einem Drum’n'Bass-Remix auch ein Remake des Songs im Stile von “Girls just wanna have fun”.

Mehr davon gibt es vollkommen kostenlos online. So gehört sich das.

» The Indelicates - Version Project: Sixteen
» The Indelicates - Versions Project: Julia, We Don’t Live In The 60s
» The Indelicates MP3s
» The Indelicates - Sixteen (Video)
» The Indelicates im Interview

12.10.2007 at 03:12 pm
Musik
4

Frische, neue Musik

Ich weiß, dieser Blog ist schon musiklastig genug, aber ich kann es einfach nicht lassen. Und wie sagte schon Friedrich Nietzsche: “Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.”

Chauffeur Driven Aviator
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Unser neuer Featured Artist und noch eine wahre Rock’n'Roll-Band. “Leather Jacket” ist ein super Rocksong, “London’s Torn” eine wunderschöne Ballade. Durch und durch “magical”, wie Paul sagen würde. » MySpace

586
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Zugegeben, ein seltsamer Name für eine Band. Was es damit auf sich hat, werden wir bald erfahren. “He’s Got My Measure” jedenfalls ist schon ein Klassiker, weil er gnadenlos die Musikszene aufs die Schippe nimmt. Eine junge, eigenwillige und chaotische Band aus London. » MySpace

The Pan I Am
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Ed Larrikins (Ex-Larrikin Love) Soloprojekt. Hat was von Patrick Wolf, wie ich finde, und mein Lieblingssong “Vanilla Death Baby” fängt an wie ein Hadouken!-Remix. Gewöhnungsbedürftig sagen die einen, aber ich liebe diesen Jungen. » MySpace

The Von Erich Family
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Einst Dustin’s Bar Mitzvah, live durchaus nett anzusehen und mit Wrestling haben die Jungs eigentlich wenig am Hut. Dafür machen sie ganz nette Punksongs, “Hey Peter” zum Beispiel. » MySpace

The Edukators
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Eine junge Band Amsterdam, die sicher eines Tages ganz groß wird. Ein bisschen Promo für befreundete Bands wird ja auch erlaubt sein, also alle mal anhören gehen! “Two Years Later” ist mein Lieblingssong. » MySpace

06.08.2007 at 04:30 pm
Musik
5

Musikvideos - hosted by Klammerauf.org

Wer via Satellit fernsieht oder aus Österreich kommt, gute Musik mag und MTV, VIVA und Konsorten satt ist, der kennt wohl den Musiksender GoTV und die Sendung “Hosted By”. Das Prinzip ist einfach, Musiker zeigen eine Stunde lang ihre Lieblings-Musikvideos und moderieren diese an. Zugegeben, diese Sendung ist einer der Hauptgründe, warum ich später unbedingt Rockstar werden möchte.

Inspiriert von diesem Post, der mir wieder die Genialität meines Lieblingsvideos in Erinnerung rief, hier mein persönliches Hosted By inklusive Anmoderationen.

Beginnen will ich mit einem der besten Musikvideos, die je gemacht wurden, nämlich Smack My Bitch Up von The Prodigy. Verstörend, wirr und Nachtleben at its best. Ein Männervideo würde ich glatt behaupten. Bitte bis zum Ende gucken, sonst kommt nachher noch der Verdacht auf, es sei hirnlos und pornographisch.

Medium: www.youtube.com

Auf den Shock erstmal etwas harmloses mit Kindern. Auf den ersten Blick niedlich, auf den zweiten sehr bewegend. Zwei Jungs in London, der eine ist wohl Pete, der andere Carl und die Rede ist von What Became Of The Likely Lads von den Libertines. What became of the dreams we had? Oh, what became of forever? Though, we’ll never know.

Medium: www.youtube.com

Das nächste Video ist fast schon ein Klassiker - Sing von Travis. Wer wollte nicht schonmal an so einer Essensschlacht teilnehmen? Na?

Medium: www.youtube.com

Badly Drawn Boy ist hauptsächlich dafür bekannt, dass er den Soundtrack zum Film “About A Boy” beisteuerte und Hugh Grants Bummel durch London musikalisch unterlegte. Aber er macht auch ansonsten wunderschöne Musik und vor allem wunderschöne Videos. Nothing’s Gonna Change Your Mind ist so absurd wie liebens- und sehenswert.

Medium: www.youtube.com

Daft Punk sind großartig, überdimensionale Hunde sind großartig und ebenso auch die Dialoge, die das Video zu Da Funk eher zu einem Kurzfilm als zu einem Musikvideo machen. Der perfekte Abschluss für dieses Hosted By.

Medium: www.youtube.com

This is Klammerauf.org and you’re watching GoTV - be part of it. Träumen darf man ja noch. Wer mag, kann das Ganze gerne als Stöckchen aufgreifen, überhaupt sollte es mal ein Hosted By für Blogger geben: Wir sind nämlich mindestens genauso spannend wie die Rockstars.

03.08.2007 at 07:01 pm
Musik
11

5 unentbehrliche Alben für den Sommer

So lange es noch warm ist draußen… Hört schöne Musik, genießt die Sonne und immer schön eincremen!

1. Larrikin Love - The Freedom Spark
5sommeralben_larrikinlove.jpg

London-based, jung und voller Energie. Die Musik, ein Mix aus Garagerock, Folk und Calypso und so eigenwillig wie die Band selbst. Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich sie in Holland gesehen (großartig!), in diesem Frühjahr kam die (überaschende) Bandauflösung. Rest in Peace, Larrikin Love, ihr verdient die Nummer 1 meiner Liste.
Sommer-Anspieltipp: Meet Me By The Getaway Car

2. Jamie T - Panic Prevention
5sommeralben_jamiet.jpg

Jamie Treays hat’s allen bewiesen, auch wenn man nicht so Indierock-Mainstream drauf ist, kann man durchaus ein ganz Großer werden. Rap, Ska, Reggae, Rock, Offbeat und natürlich Jamies unverkennbare Stimme - die Briten halt, bezaubernd wie immer. Das Album ist definitiv eines meiner all-time-Favourites.
Sommer-Anspieltipp: Back In The Game, If You Got The Money

3. M.I.A. - Arular
5sommeralben_mia.jpg

Nicht zu verwechseln mit MIA. aus Berlin. Hier geht’s nämlich um eine junge Britin mit Wurzeln in Sri Lanka, die sich in ihrer Musik Rap, Electro, Grime und sommerliche Rhythmen widmet. Wer sie live erleben will: M.I.A. spielt am 17. August im Rahmen des c/o Pop im Gloria Theater Köln und außerdem auf diversen Festivals.
Sommer-Anspieltipp: Pull Up The People, Bucky Done Gun, Galang

4. Beck - Guero
5sommeralben_beck.jpg

Scientology hin oder her, “Guero” ist ein tolles Album und viel besser als “The Information”. Passt prima zu sommerlichem Wetter und ebenso, wenn man dringend mal aufräumen muss, aber keine richtige Lust hat.
Sommer-Anspieltipp: E-Pro

5. Hot Club De Paris - Drop It Til It Pops
5sommeralben_hotclubdeparis.jpg

Drei Jungs aus Liverpool machen cleveren und tanzbaren Indierockpopfolk und ihr Debutalbum besticht nicht nur durch amüsante Songtitel. Sehr schöne Platte, zu empfehlen ist auch der “Shipwreck” Remix von keinem geringeren als Jamie T.
Sommer-Anspieltipp: Shipwreck

Ansonsten: Islands, Jack Peñate, The Zutons, Tilly And The Wall, Bonde Do Role, Oh No! Oh My!, Good Shoes, Architecture In Helsinki, 1990s, I’m From Barcelona, The Holloways, Peter Bjorn And John, Au Revoir Simone, Mark Ronson und alles, was sonst noch Spaß macht.

19.07.2007 at 12:10 pm
Musik
11

Zukunft II

theglamoursoundsystem.jpg

James Glamour kommt aus Birmingham und macht als The Glamour Sound System Electro-Musik. Hätte man mir das vor vielleicht zwei Jahren vorgespielt, hätte ich gesagt “Iiiehh, Techno!”, aber Irren ist ja bekanntlich menschlich.

Zurück zum Thema, besagter James ist ein netter Kerl, unser neuer Featured Artist bei TheHeadhoops.org und neben einem schönen Online-Interview gibt es ganz exclusiv für unsere Leser und eigentlich ganz Deutschland (und alle anderen) den neuen Song “Lois Lane” mit persönlicher Widmung. Hört’s euch an!

03.07.2007 at 07:46 pm

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